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Baustelle unmittelbar neben der A8: Hier entsteht die Freiflächen-Photovoltaikanlage der Bürgerenergie Unterhaching. Aktuell wird die archäologische Voruntersuchung durchgeführt. 

Bürgerenergie Unterhaching

Photovoltaik-Anlage soll im Mai ans Netz gehen

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Solarstrom für 357 Haushalten durch eine zweiteilige Freiflächen-Photovoltaikanlage an der A 8 (wir berichteten): Für das Vorhaben der Genossenschaft „Bürgerenergie Unterhaching“ (BEU) hat der Gemeinderat jetzt grünes Licht gegeben.

Unterhaching – Mit den Arbeiten zum Bau der 750 kWp-Anlage ist unmittelbar nach den Osterfeiertagen begonnen wurden, aktuell läuft die die archäologische Voruntersuchung im Hinblick auf etwaige Bodendenkmäler; ans Netz gehen soll die Anlage im Idealfall schon im Mai.

Für den Bau der Anlage am Ziegelweg, in direkter Nähe zur Reinjektionsbohrung der Geothermie Unterhaching sowie einer Kleinwindkraftanlage der örtlichen Turbina AG, ist die Firma MaxSolar verantwortlich. Inklusive aller Planungs- und Nebenkosten investiert die BEU 850 000 Euro in die

Photovoltaikanlage mit einer Fläche von etwa 1,5 Hektar.

Dass das Projekt nach 18 Monaten Planungsphase nun ein Erfolg wird, davon ist BEU-Vorstandsvorsitzender Wolfgang Geisinger überzeugt: „Mit der Photovoltaikanlage erfährt die BEU einen großen Wachstumsschub. Wir verdreifachen den Umsatz und die Bilanzsumme, und das alles bei gleichbleibend hoher Ertragskraft. Die BEU verzahnt auf ideale Weise die politischen Ziele der Klimaschutzinitiative ,29++‘ des Landkreises München mit finanziellem Bürgerengagement und technischem Realisierungsverstand.“ Auf diese Weise, glaubt Geisinger, könne „die Energiewende vor Ort und in der Region gelingen“.

Der Technik-Vorstand der BEU, Wilfried Taetow, bedankte sich bei der Gemeinde Unterhaching für die Unterstützung beim Bauleitverfahren und ist stolz auf die bei weitem größte Photovoltaikanlage-Anlage, die die BEU bisher hat bauen lassen: „Sie ist nicht nur die erste eigene Freiflächenanlage der BEU, sondern auch das anspruchsvollste und innovativste Projekt, das wir bisher zusammen mit unseren Partnern verwirklicht haben.“

Technische Details

Insgesamt werden von 2775 Solar-Modulen pro Jahr etwa etwa 894 000 Kilowattstunden Strom erzeugt, was rein rechnerisch dem Verbrauch von 357 Haushalten (bei einem angenommenen Jahresdurchschnittsbedarf von je 2500 kWh) entspricht. Gegenüber einem Kohlekraftwerk spart die Freiflächen- Photovoltaikanlage jährlich 536 Tonnen an CO2 ein.

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