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Eine Pause bei schönstem Wetter gönnen sich die Radl-Senioren, nachdem sie am Flaucher angekommen sind.

Sportliches Ziel

Senioren radeln bis an die Nordsee

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Unterhaching - 20 Unterhachinger Senioren haben etwas ganz Besonderes vor: Sie radeln vom Hachinger Bach an die Nordsee.

Die Senioren, die sich über das Unterhachinger Seniorenbegegnungs- und Bildungszentrum kennen, sind bereits aufgebrochen, um in fünf durchaus sportlichen Tagen den ersten von vier Streckenabschnitten zu absolvieren. Am morgigen Dienstag wollen sie in Erlangen sein. Jedes Jahr ist dann eine der Folge-Etappen geplant – bis im Jahr 2019 die Ankunft am Meer im Reisetagebuch steht.

„Wir freuen uns tierisch“, meinte im Vorfeld Erdmute Albat, die engagierte Leiterin des Seniorenbegegnungs- und Bildungszentrums, die schon dreimal mit Unterhachinger Senioren zum Radeln gegangen ist. Mal mit ihnen vier Tage im Maingebiet unterwegs war, mal den Saalach-Radweg ausprobiert hat im Salzburger Land, mal ins Altmühltal vorgedrungen ist. Soviel ist freilich klar: Die Tour quer durch Deutschland ist das bislang sportlichste Urlaubsprogramm. Geplant worden ist es von einem Reisebüro aus Iffeldorf, das „Radtattouri“ heißt und sich auf Radltouren spezialisiert hat. Dessen Geschäftsführerin Elisabeth Eberth radelt auch selbst mit. Dabei werden freilich die Sportsfreunde, die zwischen 64 und 81 Jahre alt sind und zusammen, wie Frau Albat ausgerechnet hat, „1571 Jahre auf die Sättel“ bringen und sich täglich gut 60 Kilometer weit abstrampeln müssen, begleitet von einem Bus. Bei Bedarf kann man sich also auch mal ein Teilstück fahren lassen. Und: Zwischendurch steht auch ein wenig Kultur auf dem Urlaubsplan. In Berching im Altmühltal unternehmen die Reisenden eine Nachtführung mit dem Nachtwächter durch den mittelalterlichen Ort, sie besichtigen das Kloster Weltenburg und in Abensberg dann den Kuchlbauer-Turm des österreichischen Künstlers Friedensreich Hundertwasser.

Das Ganze, meint Erdmute Albat, sei für die 20 Teilnehmer eine „wahnsinnig tolle Chance“. Jeder von den sieben Männern und 13 Frauen habe freilich seine Wehwehchen, und wer kräftemäßig ein wenig schwächelt, ist eben mit dem E-Bike unterwegs. Manche fahren aber mit dem ganz normalen Tourenradl mit.

Andrea Kästle

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