Unterhaching: Mit DJ-Pult und 200 Gästen: Münchner feiert Techno-Party im Perlacher Forst
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200 Gäste feierten im Perlacher Forst eine illegale Techno-Party. Eingeladen hatte ein Mann aus München. (Symbolbild)

Illegale Geburtstagsfeier

Mit DJ-Pult und 200 Gästen: Münchner feiert Techno-Party im Perlacher Forst - dann rückt die Polizei an

  • Laura Forster
    vonLaura Forster
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Zu einer speziellen Geburtstagsfeier hatte ein Münchner übers Internet eingeladen: Er feierte mit 200 Gästen eine illegale Techno-Party samt DJ-Pult im Perlacher Forst.


  • Ein Münchner lud zu einer illegalen Techno-Party im Perlacher Forst ein.
  • Vor Ort fand die Polizei nicht nur 200 Gäste, sondern auch ein  DJ-Pult mit Lautsprecheranlage.
  • Die Feier war nicht angemeldet - doch das war nicht das einzige Vergehen. 
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Unterhaching - Ein 41-Jährige aus München feierte am Sonntagnachmittag gegen 16 Uhr seinen Geburtstag im Perlacher Forst - die Polizei musste die illegale Techno-Party mit 200 Gästen auflösen. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass der Mann ein DJ-Pult mit Lautsprecheranlage aufgebaut hat. Der Münchner hatte die Feier über eine Onlineplattform organisiert, die Party jedoch nicht angemeldet. Außerdem fand die illegale Feier in einem Landschaftsschutzgebiet statt, meldet die Polizei. 

Perlacher Forst: Münchner feiert illegale Techno-Party mit 200 Gästen - dann rückt Polizei an

Die Beamten beendeten die Geburtstagsfeier, die Gäste verließen den Party-Ort. Der 41-Jährige musste sein Musikpult abbauen. Er wurde unter anderem wegen Verstößen nach dem Infektionsschutzgesetz, dem Bayerischen Naturschutzgesetz, dem Landesstrafvollzugsgesetz der Gewerbeordnung, dem Ordnungswidrigkeitsgesetz wegen unzulässigem Lärm und dem Bayerischen Waldgesetz angezeigt.  Die Münchner Kriminalpolizei übernahm die weiteren Ermittlungen. Trotz Corona-Regeln haben auch rund 40 Techno-Fans im Grafrather Wald bei München eineillegale Rave-Party gefeiert. Die Polizei nannte die Organisation „beeindruckend“.

Aus der Gemeinde Unterhaching: Das Unterhachinger Freibad hat wieder geöffnet. Doch rein darf nur, wer vorher über PayPal online ein Ticket bucht. Das stößt Besuchern übel auf. Vor allem Ältere fühlen sich vergessen. Und rebellieren.

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