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Tiny-Häuser in Unterhaching: SPD stellt Antrag – „Schaffung von bezahlbarem Wohnraum voranbringen“

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Thorsten Thane vor seinem Zirkuswagen
Tiny-Häuser sind im Trend: In Unterhaching würde die SPD solche kleinen Mini-Häuser gerne jungen Leuten zur Verfügung stellen. © Sabine Hermsdorf-Hiss

Um vor allem jungen Leuten eine Perspektive für bezahlbaren Wohnraum zu bieten, hat die SPD-Fraktion jetzt einen Antrag gestellt, Tiny-Häuser zu ermöglichen.

Unterhaching - Diese Mini-Häuser, die ihren Ursprung in den USA haben, werden definiert mit einem umbauten Wohnraum von bis zu 110 Kubikmeter, zwischen 15 und 45 Quadratmeter Nutzfläche, einer Ausstattung mit einer Küche, einem Bad- und einem Schlafbereich. Und sie erfordern einen Anschluss an die öffentliche Ver- und Entsorgung mit Strom, Wasser und Abwasser.

SPD stellt Tiny-Häuser-Antrag in Unterhaching: Frei von Wohnungssorgen

„Während eines Studiums, der Berufsausbildung oder in den ersten Berufsjahren ist für junge Leute die Anmietung eigener vier Wände in der Region München kaum noch erschwinglich. Trotz aller wirtschaftlichen Widrigkeiten durch Pandemie und Krieg in Osteuropa wollen wir daher die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum weiter voranbringen“, heißt es in dem Antrag der SPD.

In Oberbayern gibt es bereits ein größeres Tiny-Häuser-Projekt.

Ziel sei es, „dass ein paar junge Leute mehr in den ersten Jahren ihres Starts ins Leben frei von Wohnungssorgen in Unterhaching wohnen können, sich auf ihre Berufsausbildung konzentrieren können oder auch ohne Auto bei örtlichen Arbeitgebern Stellen annehmen“.

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GWU soll Vorhaben umsetzen

Das Vorhaben soll dabei nicht bei der Gemeindeverwaltung, sondern bei der Wohnbaugesellschaft GWU angesiedelt sein. Die SPD beantragt daher eine Beschlussfassung des Gemeinderates, die GWU Unterhaching zu beauftragen, die Schaffung von fest installierten Tiny- Houses als Mietobjekte auf Zeit vorzusehen und der Gemeinde zeitnah ein Pilotprojekt vorzustellen.(mm)

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