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Car-Sharing, bessere Fahrradwege und barrierefreie Haltestellen

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Von: Martin Becker

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Ökologische Mobilität, Zustandsprüfung der Fahrradwege, Beleuchtung in einer Unterführung und barrierefreier Ausbau von Bushaltestellen: Vier unterschiedliche Anträge von SPD und den Grünen gab es im Unterhachinger Gemeinderat zu Verkehrsthemen.

Unterhaching – Für Verbesserungen bei E-Mobilität, Car-Sharing, öffentlichen Nahverkehr und Fahrradinfrastruktur machen sich die Grünen stark. Sie sehen für Elektro-Autos eine Versorgungslücke im Norden der Gemeinde und fordern eine möglichst kostenlose Stromtankstelle im Fasanenpark. In diesem Wohngebiet gebe es zudem keinen einzigen Car-Sharing-Parkplatz, weshalb die Gemeinde sich um Absprachen mit entsprechenden Anbietern kümmern solle. Für den in die Jahre gekommenen Bahnhof Fasanenpark plädierten die Grünen dafür, über die Bahn Renovierungsmaßnahmen wie Geländerausbesserung, Bodenausbesserung oder Radlstellplätze einzufordern; auch solle die Installation einer Zug-Anzeige geprüft werden. Schließlich thematisierten die Grünen den S-Bahnhof Unterhaching – dort seien doppelt so viele Fahrradständer nötig.

Für die Sozialdemokraten beantragte Waltraud Rensch, sämtliche Bushaltestellen im Gemeindegebiet barrierefrei auszubauen. „Dazu gehören niederflurgerechte Haltestellen mit der entsprechenden Absenkung der Bordsteine oder Leitsysteme und Orientierungshilfen mit Sehbehinderte“, sagte Rensch.

SPD-Gemeinderat Peter Wöstenbrink forderte eine „Zustandsprüfung der Fahrradwege in Unterhaching“ sowie eine „Bestandsaufnahme aktueller Brennpunkte mit bekanntem Konfliktpotenzial“. Schwachstellen müssten systematisch analysiert werden, insbesondere auch die umstrittenen Umlaufsperren. Zudem merkte Wöstenbrink an, dass viele der gelben Radl-Wegweise bemoost, mit Aufklebern unlesbar gemacht oder gar verdreht seien.

In einem weiteren Antrag regte Wöstenbrink an, die Beleuchtung in der Fahrrad- und Fußgängerunterführung von der Andresenstraße zum Perlacher Forst zu erneuern. Diese dunkle Röhre werde mit veralteten Neon-Röhren zur unzureichend beleuchtet, was speziell für Radfahrer eine Gefahrenquelle darstelle, wenn sie nasses Laub oder Scherben nicht erkennen. Im Zuge der gemeindeweiten Umstellung auf LED-Beleuchtung solle, so Wöstenbrink, auch diese Unterführung erhellt werden 

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