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Sport und Soziales

Spatenstich bei "Kids to Life"

Unterhaching - Das Metall glänzte hell in der Sonne beim ersten Spatenstich zur Erweiterung des Nachwuchs-Leistungszentrums der Spielvereinigung Unterhaching und des pädagogischen Kinder- und Jugendhilfezentrums von „Kids to Life“.

Auf dem Gelände gegenüber der Stiftung in der Sternstraße in Unterhaching werden ein Rasenspielfeld, Umkleidekabinen mit Duschen und WCs sowie Pkw-Stellplätze entstehen. Zum feierlichen Festakt kamen Vertreter aus Politik, der Spielvereinigung Unterhaching und „Kids to Life“ sowie etwa 350 geladene Gäste, darunter überwiegend Kinder aus sozialen Einrichtungen wie dem Clemens-Maria-Kinderheim in Putzbrunn oder dem Münchner Tillmann-Kinder- und Jugendhaus.

Stiftungsgründer Anton Schrobenhauser referierte in seiner Rede, dass das Fußballgelände schon seit mehr als zehn Jahren in Planung sei, aber erst jetzt durch großzügige Spenden der Bundesliga-Stiftung realisiert werden konnte. Unterhachings Bürgermeister Wolfgang Panzer und der Präsident der SpVgg Unterhaching, Manfred Schwabl, lobten die Zusammenarbeit mit „Kids to Life“, bevor die Verantwortlichen und Beteiligten zum Spatenstich ansetzten. Begleitet wurde die Zeremonie und das anschließende Aufstellen des Maibaums durch den Unterhachinger Trachten- und Burschenverein, auf dem Stiftungsgelände von Kids to Life spielte die Blaskapelle Höhenkirchen-Siegertsbrunn. Dann folgte ein buntes Programm aus bayerischen Musik- und Tanzeinlagen sowie Folklore aus südeuropäischen und nahöstlichen Ländern.

Da „Kids to Life“ seit vielen Jahren die Münchner Kinderheime unterstützt, in denen auch immer mehr allein reisende minderjährige Flüchtlinge Schutz finden und in der Gemeinde Unterhaching, wie in vielen Gemeinden, Flüchtlingen aufgenommen wurden, stand das Fest ganz im Zeichen der Kulturen und Traditionen. „Es geht um Integration und darum, das Miteinander von einheimischen Familien und Flüchtlingen zu verbessern und das Brauchtum zu pflegen“, sagte Anton Schrobenhauser.

Schließlich hielt es die Kinder nicht auf den Sitzen, sie durften im Anschluss an einzelnen Stationen Zöpfe flechten, Trachtentaschen nähen, Wettmelken, Hufeisenwerfen, Schubkarrenfahren und Wettnageln. (mm)

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