Unternehmer und Pilot aus Leidenschaft

Unterschleißheim - 81 Jahre bei bester Gesundheit, das ist für Heinrich Schröder „eine Gnade“.

Wer dem Inhaber der Reka-Wellpappenwerke gegenübersitzt, merkt schnell, mit welchem Elan der Unternehmer, der bis heute gerne in seiner eigenen Cessna oder auf dem Motorrad unterwegs ist, seinen Familienbetrieb leitet.

Jeden Tag ist Heinrich Schröder in seinem Büro, Feldstraße 2 in Lohhof, anzutreffen. „Wo produziert wird, muss verpackt werden“, hatte ihm sein Vater vor 56 Jahren geraten. „Du musst Schachteln machen. Die werden immer gebraucht und dann weggeschmissen.“ Mit unerschütterlichem Optimismus startete der damals 25-Jährige 1953 die Schachtelproduktion in einem ehemaligen Pferdestall in Lohhof, verpackte zuerst Medikamente, Agfafilme und Kekse und dann immer mehr. Mit dem Wirtschaftswunder wuchs die Firma Reka und die Zahl der Mitarbeiter.

300 Angestellte stecken heute an den beiden Standorten Lohhof und Kitzingen ihre Ideen und ihre Energie in Reka-Verpackungen. 240 bis 300 Tonnen Papier verarbeiten sie täglich zu 500 000 Quadratmetern Wellpappe. Mit 3500 bis 4000 Kunden machte das Unternehmen 2008 einen Umsatz von 65 Millionen Euro.

Aus dem operativen Geschäft hat sich Heinrich Schröder zwar mittlerweile zurückgezogen. Das haben die Töchter Dagmar Schröder-Ostheimer, Christian Ostheimer und Gudrun Schröder übernommen. Aber sein Rat ist noch immer gefragt – bei Finanzen und Investitionen entscheidet der Firmeninhaber mit.

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