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Markus Fröhlich, Sandra Wagner und ihre Tochter Hannah.

Neue Wirte haben großen Erfahrungsschatz

Alle neu im „Fröhlich’s“

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Auf diese Neueröffnung ist lange hingefiebert worden: Am Rathausplatz in Unterschleißheim öffnet am Freitag, 24. November, das „Fröhlich’s“ seine Türen.

Unterschleißheim – Die Mitarbeiter packen Gläser aus und befüllen Weinregale. Immer wieder sieht man dick vermummte Passanten, die von draußen die Nase an die Scheibe drücken und einen Blick auf das neue, einladende Innere erheischen.

Beeindruckt schaut sich Bürgermeister Christoph Böck um und ist schnell überzeugt: „Hier ist ein neuer Anziehungspunkt entstanden.“ Sehr glücklich ist er gleichermaßen über die beiden Profis Markus und Sandra Wagner, die er als Wirte offiziell begrüßt. „Ihre Vita macht uns zuversichtlich und spricht dafür, dass sie das Bestmögliche aus dem Restaurant machen.“

Wirte-Paar hat großen Erfahrungsschatz

Beide haben an namhaften Stationen gelernt und Karriere gemacht. Markus Fröhlich hat den Catering-Service bei Kuffler aufgebaut und war Betriebsleiter im Seehaus im Englischen Garten. Das war auch eine Station seiner Frau, Simone Wagner, die in der gehobenen Gastronomie als Restaurant- und Betriebsleiterin tätig war, bevor sie in Aschheim bei „Zuckersucht“ mit der Büroarbeit eine weitere unternehmerische Seite kennenlernte. Als Küchenchefin haben sie Terese Kölle mitgebracht, die bisher im Spatenhaus gekocht hat und dort für ihre Schnitzel bekannt ist, und einen Patissier, der Kuchen und Plätzchen frisch backen wird.

Das „Zwischendrin“ dient als Vinothek

Ein Blick in den Cafébereich.

Nach den unliebsamen Erfahrungen mit dem vorherigen Pächter ist die Stadt als Eigentümer des Lokals froh, Wirte gefunden zu haben, die Hoffnung auf eine ruhige und gastronomisch erfolgreiche Zukunft machen. Sie erfüllen die klar definierten Kriterien, die die Stadt angesetzt hatte: Erfahrung in der Gastronomie, Catering für Veranstaltungen im Bürgerhaus und gutbürgerliche Küche. „Wir haben schon länger nach einer Möglichkeit gesucht, uns selbstständig zu machen“, erzählt Fröhlich, „lange haben wir nicht das Passende gefunden, als wir hier hereinkamen, wussten wir: Das ist es.“

Ein warmes Lichtkonzept, moderne Möbel und eine weihnachtliche Dekoration geben dem Lokal ein geschmackvolles Ambiente. Die Räume waren bis auf die Betonmauern zurückgebaut und von August an vollkommen neu eingerichtet worden. Abgehängte Decken wurden entfernt, Wände neu verspachtelt und dicke Eichendielen verlegt. Zum Vorschein kamen elegante hohe Räume im Restaurantbereich mit einem offenen Charakter. 500 000 Euro habe sich die Stadt diesen wohldurchdachten Neustart kosten lassen, berichtet Böck. Denn über das richtige Konzept hat ein Arbeitskreis des Stadtrats ein Jahr lang beraten, unterstützt von Julian Siebach. In drei Bereichen wollen die Wirte nun alle Wünsche der Gäste erfüllen: Das Restaurant mit 86 Plätzen und gut bayerischer Küche setzt auf eine abwechslungsreiche Karte und einen „Business-Lunch“. Es ist von 11.30 bis 15 Uhr geöffnet und abends ab 17.30 Uhr. Das Café mit 34 Plätzen erweitert sich im Sommer auf die Terrasse und bietet Kaffee und frische Kuchen von 7 bis 17 Uhr. Ein neuer Bereich ist die Vinothek im „Zwischendrin“, das zwischen Restaurant und Café liegt und besonders behaglich wirkt. Hier finden die Gäste an Stehtischen Platz, können Wein oder Whiskey trinken und auch kleine Speisen, wie Flammkuchen, verzehren.

Die ersten Reservierungen für Weihnachtsfeiern und Hochzeiten haben Markus Fröhlich und Sandra Wagner schon entgegengenommen.

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