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Das Starkbierfest der Stadtkapelle Unterschleißheim ist über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.
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Das Starkbierfest der Stadtkapelle Unterschleißheim ist über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.
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Ins Zeug gelegt haben sich die Burschen beim Steinheben. Doch sowohl dieser Teilnehmer....
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... als auch dieser hatten das Nachsehen.
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Stärkster Mann beim Steinheben war nämlich Alexander Gerth aus Lohhof.
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Das Starkbierfest der Stadtkapelle Unterschleißheim ist über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.
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Das Starkbierfest der Stadtkapelle Unterschleißheim ist über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.
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Die Fastenpredigt hielt, statt Bruder Slius, diesmal Benjamin Koch. Er gab den Zeitungsverkäufer „Mahni“.

Starkbierfest in Unterschleißheim

Fastenprediger wünscht sich einen echten Skandal

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Benjamin Koch, alias Zeitungsverkäufer „Mahni“, findet Unterschleißheim viel zu unbekannt. Ein kleiner Skandal könne das ändern. Nicht nur dank Kochs Fastenpredigt amüsierten sich die rund 400 Gäste beim Unterschleißheimer Starkbierfest prächtig.

Unterschleißheim – Das Starkbierfest der Stadtkapelle Unterschleißheim ist über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Im vergangenen Jahr ließ die Starkbierkönigin aus Hamburg der bayerischen Konkurrenz das Nachsehen und diesmal kam die Siegerin aus Ludwigsburg. Es ist die 28-jährige Mona Bohner. 

Mit der neuen Starkbierkönigin jubelte die Vorsitzende des SV Lohhof, Brigitte Weinzierl. Denn Mona Bohner hatte ein Jahr in Unterschleißheim gelebt und startet auch nach ihrem Umzug nach Baden-Württemberg für Lohhof in Schwimmwettkämpfen. 

Mona Bohner gehörte zusammen mit der Unterschleißheimer Lokalmatadorin Eva Routil und der Münchnerin Sandra Fuchs zu den drei Frauen, die sich unter zehn Kandidatinnen beim Maßkrugstemmen durchgesetzt hatten. In der zweiten Disziplin musste eine Kuh gemolken werden, Fuchs als Dritte schied aus. Das Finale schließlich war eine ganz enge Kiste beim Nägel-Einschlagen. Die 25-jährige Eva Routil aus Unterschleißheim war nah dran am Sieg, und wusste schnell, warum es nicht reichte: „Ich hätte gleich beidhändig nageln sollen.“ Mit dem zweiten Platz konnte sie bestens leben, „weil ich ja eigentlich nur wegen der Starkbier-Freimaß mitgemacht habe“. 

Beim Finale der Männer im Steinheben war der Rest des Feldes nur eine Statistengruppe gegen Alexander Gerth aus Lohhof. Der 23-Jährige hob den Stein, als gäbe es nichts Leichteres. „Ich habe mir das schwerer vorgestellt“, sagte der 23-Jährige, der lange Kickboxen betrieben hat und aktuell Gewichtheben als Hobby betreibt. Gerth sorgte mit seinen Muskelspielen für eine klebrige Bühne: Weil der 240 Kilo schwere Stein aus 40 Zentimetern Höhe auf den Boden krachte, fiel in beiden Durchgängen die Starkbier-Maß der Moderatoren vom Tisch.

Bei der Fastenpredigt wurde nach zwei Jahren „Bruder Slius“ entschuldigt, der durch seine Exerzitien verhindert war. Benjamin Koch gab den Zeitungsverkäufer „Mahni“, der von der örtlichen Lokalzeitung bis zur Weltpresse alles im Blick hatte. Er schlug dem Unterschleißheimer Bürgermeister vor, einmal mit einem richtigen Skandal Unterschleißheim bekannter zu machen: „Alle haben doch ihren Skandal in Limburg, Ingolstadt oder Regensburg.“ Eine erste Maßnahme wäre es, wenn es ins Rathaus regnen würde. Außerdem machte sich „Mahni“ lustig über den jüngsten Imagefilm der Stadt, in dem ihm ehrlichere Bilder und Slogans gefallen würden: „Da ist immer schönes Wetter und da sieht man nur schöne Leute. Ich kenne aber auch andere Leute und schlechtes Wetter haben wir auch einmal.“ Die mehr als 400 Besucher der bunten Starkbierparty wurden also bestens unterhalten, und Bürgermeister Christoph Böck (SPD) konnte an diesem Abend einige Denkanstöße mit nach Hause nehmen

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