Feuerwehr Unterschleißheim, in der Fahrzeughalle, Bürgermeister Christoph Böck (Mitte) im Gespräch mit den Kommandanten Markus Brandstetter (r.) und Dirk Baquet (l.).
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Die Fahrzeughalle der Feuerwehr Unterschleißheim wird modernisiert. Bürgermeister Christoph Böck (Mitte) im Gespräch mit den Kommandanten Markus Brandstetter (r.) und Dirk Baquet (l.).

Bau beginnt in zwei Jahren

So viel kostet der Feuerwachen-Umbau

  • Charlotte Borst
    vonCharlotte Borst
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Die Feuerwache wird modernisiert und erweitert. Im Frühjahr 2022 starten die Baumaßnahmen. Einstimmig hat der Stadtrat für das Millionen-Projekt gestimmt.

Unterschleißheim – Der Umbau der Feuerwache und ihre Erweiterung an der Carl-von-Linde-Straße sollen ab 2022 für rund 16,4 Millionen Euro in zwei Bauabschnitten bis Anfang 2025 realisiert werden. Der Stadtrat hat das Projekt einstimmig befürwortet.

Im April stand die Feuerwache, wie alle nicht-begonnenen Baumaßnahmen, noch auf dem Prüfstand wegen der erwarteten Gewerbesteuereinbußen. Jetzt ist der Stadtrat weit optimistischer. Modernisierung und Erweiterung werden in einem Rutsch umgesetzt.

Das in die Jahre gekommene Gebäude ist inzwischen zu eng für die wachsende Mannschaft mit 114 aktiven Feuerwehrleute und 24 Jungfeuerwehrlern. Der Eingangsbereich soll barrierefrei werden, für die Frauen werden eigene Umkleiden und Duschen benötigt, die Büros sollen umgebaut und vergrößert werden. Der Saal im Obergeschoss wird künftig den Standard einer modernen Versammlungsstätte erfüllen, und die Decke im Stüberl soll nun endlich auch dem Brandschutz genügen. Die Küche daneben wird saniert und neu ausgestattet, damit 60 bis 80 Personen an Schulungen teilnehmen und mit kühlen Getränken bewirtet werden können. Die Technikzentrale wird erneuert und die Heizungsanlage so ausgerüstet, dass sie später von Gas auf Fernwärme aus der Geothermie umgestellt werden kann. Deswegen sollen die Baumaßnahmen, die bei laufendem Betrieb vonstatten gehen, erst nach der Heizperiode starten, voraussichtlich im Frühjahr 2022. Läuft alles nach Plan, soll die Wache im Frühjahr 2025 fertig sein.

Es gab zwar auch die Überlegung, das Projekt in zwei Schritten anzugehen, mit einer längeren Pause dazwischen, schließlich weiß man nicht sicher, wie die Stadt die Corona-Krise wirtschaftlich bewältigt. Doch weil sich das Projekt dadurch verteuern würde, empfahl der Bauausschuss die zügige Gangart.

Dennoch waren Feuerwehr und Planer angehalten, Einsparpotenzial zu finden. Den Vorschlag, auf die Überdachung der Fahrradständer für 19 000 Euro zu verzichten, kritisierten im Bauausschuss Brigitte Weinzierl (CSU) und Bernd Knatz (ÖDP). Knatz forderte auch, dass ein Lastenaufzug eingebaut wird, der auch als Personenlift dient „wir wollten das Gebäude doch barrierefrei haben.“ Fahrradständerdach und Personenlift werden wieder in die Pläne aufgenommen.  icb

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