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Karl-Heinz Fuchs mit der G-Jugend des SV Lohhof im Jahr 1994.

SV Lohhof trauert um Karl-Heinz Fuchs

Ein Kumpeltyp mit Fußballherz

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Lohhof – Die Trauer ist groß beim SV Lohhof: Der langjährige Trainer Karl-Heiz Fuchs ist tot. Er hat vielen Nachwuchs-Kickern auf die Beine geholfen.

Wenn Patrick Fuchs als kleiner Bub Geburtstag feierte, dann stand er bei seiner Familie von morgens bis abends im Mittelpunkt – so wie alle anderen Kinder. Mit einer Ausnahme: War an diesem Tag ein Fußballspiel des SV Lohhof angesetzt, dann rückte die Feier 90 Minuten lang in den Hintergrund: Aus dem Geburtstagskind Patrick wurde der Spieler Patrick, und aus dem Vater Karl-Heinz Fuchs wurde der Trainer Karl-Heinz Fuchs. 

Diese Anekdote zeigt die Bedeutung, die der Sport im Leben von Karl-Heinz Fuchs einnahm. „Fußball war sein Leben“, sagt Patrick Fuchs über seinen Vater. „Das hat ihm alles bedeutet.“ Nun ist Karl-Heinz Fuchs im Alter von nur 64 Jahren gestorben. In der Oberpfalz geboren, zog Karl-Heinz Fuchs schon in jungen Jahren mit seiner Mutter nach Unterschleißheim. Nachdem er selbst nur in einer Freizeitmannschaft gekickt hatte, begann er schon mit Anfang 30 als Jugendtrainer bei der Spielgemeinschaft SV Haimhausen/SC Inhauser Moos, bei der seine Söhne Christian und Jürgen spielten. Später war er beim SCI nicht nur Nachwuchscoach, sondern auch Jugendleiter. 

Im September 1989 trat Fuchs dann der Fußballabteilung des SV Lohhof bei – jenem Club, für den er sich in den folgenden Jahren unermüdlich engagierte. Mit Sohn Patrick, der schon über den Fußballplatz krabbelte, noch bevor er richtig stehen konnte, durchlief der Trainervater sämtliche Nachwuchsmannschaften von der G- bis zur C-Jugend. Davor betreute er jenes äußerst erfolgreiche Jugendteam des SVL, dem Spieler wie Manuel von Klaudy, Michael Daffner und Marco Boje angehörten. „Diese Truppe hat er zu einem eingeschworenen Haufen gemacht“, erinnert sich von Klaudy. „Er hat als Trainer immer die richtige Mischung zwischen Kumpeltyp und Ernsthaftigkeit gefunden.“ 

Später stand Karl-Heinz Fuchs dem SVL auch noch mehrere Jahre als Jugendleiter zur Verfügung; außerdem betreute er gemeinsam mit Harry Zieglmeier die Zweite und Dritte Männer-Mannschaft. „Er war immer ein sehr ruhiger Typ“, erinnert sich Zieglmeier. „Aber wenn er mal was gesagt hat, dann hatte das immer Hand und Fuß.“ Der Sport war für Karl-Heinz Fuchs ein Stück weit Lebensinhalt – nicht zuletzt, nachdem der Industriekaufmann wegen gesundheitlicher Probleme im Alter von 47 Jahren vorzeitig in Rente gehen musste. „Er war ein leidenschaftlicher Trainer“, sagt Zieglmeier über seinen Kollegen. „Beim Fußball war er mit Herz und Seele dabei."

Patrik Stäbler

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