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Die freiwilligen Helfer reparieren kostenlos kaputte Geräte.

Repair-Café ist gefragt

Da geht noch was

Beim zweiten Treffen des Repair-Café hatten die Helfer alle Hände voll zu tun.

Bereits das erste Objekt, ein Tonbandgerät, erwies sich als große Herausforderung: Nachdem der Eigentümer versucht hatte, einen Antriebsriemen zu wechseln, ging nichts mehr, doch mit vereinten Kräften gelang die Reparatur dann doch. Eine defekte Leuchte oder ein verklemmter Einschaltknopf an einem CD-Spieler waren dagegen leichte Übungen für die Mitglieder des Agenda 21-Teams. Weitere Aufgaben waren ein Dampfbügeleisen, ein DVD-Player, eine Nähmaschine, ein Plattenspieler, eine Bügelmaschine, ein altes Kofferradio, ein Diaprojektor, ein Laptop oder ein Radiowecker. Nicht alles konnte gleich repariert werden, weil beispielsweise Unterlagen oder Ersatzteile fehlten. Manchmal mussten die Helfer auch kapitulieren, „weil wir keinen Fehler gefunden haben oder mechanische Defekte nicht mehr behoben werden konnten“, sagt Martin Birzl, Sprecher des Agenda 21-Teams. „Dann kann ich das Ding endlich guten Gewissens wegwerfen“, antwortete eine Mutter erleichtert auf die eigentlich schlechte Nachricht, dass bei der heruntergefallenen Discokugel Teile abgebrochen und verloren gegangen wären und somit nichts mehr zu retten sei. Der große Andrang von zwei Dutzend Hilfesuchenden war allerdings bis 16 Uhr nicht zu bewältigen und so entschloss sich das Helfer-Team in die Verlängerung zu gehen und weiterzumachen bis alle Aufgaben abgearbeitet sind. mm

Das nächste Treffen ist am Freitag, 1. Juli, von 14 bis 16 Uhr in der Perspektive GmbH, Keplerstraße 2a. 

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