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Bürsten aller Art stellt das Augsburger Unternehmen "blindusa" her. Mitarbeiter Manuel Dembelein und Helmut Fuchs haben nun mit Hildegard Mayr, der SBZ-Leiterin, eine neue Chefin. Guido Balfanz (r.) übernimmt ehrenamtlich das Marketing.

SBZ übernimmt "blindusa"

Hoffnung auf sichere Arbeitsplätze

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Unterschleißheim - Das Sehbehinderten- und Blindenzentrum (SBZ) in Unterschleißheim schult nicht nur junge Menschen, sondern ist auch um die Vermittlung auf den Arbeitsmarkt bemüht. Deshalb hat das SBZ die Augsburger Firma blindusa übernommen

Das SBZ versucht durch den bekannten Unterschleißheimer Guido Balfanz (64) die Firma wirtschaftlich zu stabilisieren und dauerhaft die Arbeitsplätze zu sichern. Die Firma blindusa stellt Bürsten, Besen und Körbe in qualitativ hochwertiger Qualität her und erweitert ab Mai das Sortiment noch um Produkte für die Aktenvernichtung. Die derzeit zwölf Arbeitsplätze will das SBZ langfristig sichern, um so auch einen beruflichen Weg für aus dem Unterschleißheimer Zentrum anbieten zu können. Die Vermarktung von blindusa hat nun Guido Balfanz übernommen, der lange Manager des IAZ-Einkaufszentrums war und Ehrenvorsitzender des Bundes der Selbständigen in Unterschleißheim ist. „Jetzt hat mich meine Frau einmal die Woche los“, sagt Balfanz, der die Aufgabe ehrenamtlich übernommen hat. Er betont, dass blinde und sehbehinderte Menschen aus finanziellen Gründen nicht arbeiten müssen, aber für diese Menschen mit Handicap sei die Teilhabe am öffentlichen Leben sehr wichtig. „Das Produkt ist gut und dazu haben Unternehmen die soziale Komponente dabei“, sagt der 64jährige Rentner Balfanz über seine neue Aufgabe. Das SBZ und Guido Balfanz sind guter Dinge, die blindusa-Produktion dauerhaft auf wirtschaftlich stabile Füße stellen zu können. Kontakte bestehen bereits zu großen Firmen wie etwa BMW und Siemens oder als kommunalem Partner mit der Stadt München. „Die Signale sind sehr positiv“, sagt Hildegard Mayr, die Direktorin des SBZ Unterschleißheim. Ihr großes Ziel ist es, die Schüler des SBZ beruflich sicher unterbringen zu können. Deshalb ist di Augsburger Tochterfirma für sie und Guido Balfanz eine Herzensangelegenheit. nb

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