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Die Zukunft ist bunt. Michael Aichner zeigt die Visionen der Kinder.

Kunstaktion

Kinder projizieren ihre Wünsche an die Rathauswand

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Unterschleißheim – Kindermund tut Wahrheit kund. Das Internationale Fest in Unterschließheim hat der Aktionskünstler Michael Aichner mit Projektkunst zusätzlich erleuchtet. Von Kindern gemalte Bilder zum Thema Klimaschutz projizierte Aichner auf die Rathausfassade. Bunte Bilder und Visionen ließen den Rathausplatz im Dunkeln leuchten.

Bis unmittelbar vor Beginn der Show um 17.15 Uhr waren die Unterschleißheimer eingeladen, sich mit eigenen Beiträgen an Aichners Projektion zu beteiligen. Der in München lebende Projektkünstler Michael „Gene“ Aichner tourt im Auftrag des Landratsamts seit Monaten durch die Region, um die Klimainitiative „29++“ auf anschauliche Weise bekannt zu machen. „Unterschleißheim leuchtet“ hatte Bürgermeister Christoph Böck (SPD) zuvor als zusätzliches Motto vorgegeben. Die Schüler widmeten ihre Bilder vor allem der Vision einer grünen, ökologischen und klimafreundlichen Zukunft der Stadt.

Nachfolger der gescheiterten Energievision

Als Nachfolger der Energievision ist „29++ Klima. Energie“ als Initiative vom Landkreis München auf den Weg gebracht worden. Die Energievision von 2006 ist an den Realitäten einer wirtschaftlich boomenden Region gescheitert. Emissionsziele wie die Verringerung des CO2-Ausstoßes und die Reduzierung des gesamten Energieverbrauchs um 60 Prozent bis 2050 lassen sich nicht halten. Ab Ende des Jahres löst „29++“ die Energievision offiziell ab. Nach Auftritten in Haar, Neuried und Aschheim (wir berichteten) nutzte der Landkreis das Internationale Fest zum Thema Integration, um in Unterschleißheim noch mehr Menschen anzusprechen.

Friedensappell im Bürgersaal

Auf ihre ganz eigene Art hatten Schüler der Mittelschule Unterschleißheim den Bezug zwischen dem Internationalen Fest und Aichners Projektionskunst hergestellt. Auf eine Collage in schwarz-weiß mit Katastrophenmeldungen wie dem „Bild“-Titel „Terror“ setzten sie in bunten Lettern das Wort „Frieden“. Die Collage war auf einer Stellwand der Arbeiterwohlfahrt im Bürgersaal zu sehen.

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