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Füllstation: Mehr als 750000 Flaschen sollen hier ab dem kommenden Jahr mit Gas befüllt werden. Auch ein Hochregallager ist geplant.

An der Carl-von-Linde-Straße

"Linde Group" erweitert Gasfüllwerk

Unterschleißheim - Die „Linde Group“ in Unterschleißheim vergrößert sich. Das Füllwerk für Industrie- und Medizinalgase in der Carl-von-Linde-Straße 25 wird ausgebaut und modernisiert.

 Unter anderem ein vollautomatischen Hochregallagers geplant. Rund 20 Millionen Euro nimmt „Linde“ für das gesamte Projekt in die Hand. Die Arbeiten sollen bis Mitte kommenden Jahres abgeschlossen sein, teilt das Unternehmen mit. Spatenstich ist am Freitag, 10. Juni. Mit dem geplanten Um- und Ausbau will „Linde“ nach eigenen Angaben das größte Füllwerk der „Linde Group“ in Deutschland werden. Die technischen Neuerungen, die in Unterschleißheim genutzt werden, sollen einmal Vorbildfunktion haben für die anderen Füllwerke des Konzerns in der ganzen Welt. In Unterschleißheim sind derzeit 39 Mitarbeiter beschäftigt, zusätzliche Arbeitsplätze sind nicht geplant. Die Mitarbeiter füllen Gase für den Süden Deutschlands ab, sowie für Auslandsgesellschaften des Konzerns. Die Produktion wird auch während der Bauarbeiten aufrecht erhalten. Die Modernisierung betrifft sowohl die Füllanlagen für die Gase als auch die Automatisierung des Paletten-Transports auf dem Werksgelände, teilt „Linde“ mit. Pro Jahr sollen ab dem kommenden Jahr mehr als 750 000 Flaschen gefüllt und rund 1,2 Millionen Flaschen genutzt werden. Mit dem Ausbau will der Konzern die Bedeutung des Unterschleißheimer Standortes als „Drehscheibe im Zentrum Europas“ unterstreichen. Neben den Industrie- und Medizinalgasen werden Wasserstoff, Helium und Elektronikgase abgefüllt. Zudem betreibt „Linde“ am Standort unter anderem ein Spezialgaswerk und eine Wasserstofftankstelle. Nach eigenen Angaben hat de Konzern im Geschäftsjahr 2015 eine Umsatz von 17,94 Milliarden Euro erzielt, und beschäftigt rund 65 000 Mitarbeiter in mehr als 100 Ländern.

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