Am Gymnasium

Mehr und besseres Licht für die COG-Turnhalle

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Unterschleißheim – Die Beleuchtung der Sporthalle des Carl-Orff-Gymnasiums wird auf LED-Technik umgestellt, Lichtstärke 1000 Lux. Das hat der Zweckverband Weiterführende Schulen einstimmig beschlossen. Diskussionen über das Projekt müssen in den nächsten Tagen aber noch über die Beteiligung des Landkreises geführt werden.

Den 180 00 Euro Kosten steht ein Zuschuss in Höhe von 50000 Euro gegenüber. Die restliche Summe teilen sich der Landkreis München mit 50000 Euro, die Stadt Unterschleißheim mit 60000 Euro und die Gemeinde Oberschleißheim mit 20 000 Euro. 

Der fragliche Punkt bei der Vergabe ist aber ein kürzlich vom Bauausschuss des Kreistages gefasster Beschluss, nur bis zu einer Lichtstärke von 300 Lux die Kosten zu übernehmen. Das sprach auch die stellvertretende Landrätin Annette Ganssmüller-Maluche (SPD) an. 

Bürgermeister Christoph Böck (SPD) drängte dennoch weiter darauf, die Vergabe der ausgeschriebenen Beleuchtung zu vergeben. Ganssmüller-Maluche warnte, dass Unterschleißheim nicht gedeckte Kostenteile des Landkreises übernehmen müsste, falls es keiner Einigung über die Lichtstärke gebe. Böck aber ist zuversichtlich, die Frage intern in den nächsten Tagen klären zu können. Eine Vertagung wäre für ihn das größere Risiko: „Wenn wir jetzt nicht den Auftrag vergeben, kann die Maßnahme heuer nicht mehr durchgeführt werden und wir bekommen möglicherweise die Förderung nicht mehr.“

So wurde der Beschluss gefasst und die Beleuchtung kann in den Sommerferien erneuert werden.

Gut im Zeitplan liegt auch der Erweiterungsbau des Gymnasiums. Die Bauleitung trug vor, dass der Rohbau Mitte bis Ende April fertig sein soll. Somit steht dem Richtfest am 4. Mai nichts entgegen. Schulleiter Andreas Hautmann lobt die Baufirmen: „Die Lärmbelästigung ist bei weitem nicht so wie ursprünglich befürchtet.“

Der Zweckverband legte weiter fest, dass die Fahrradstellplätze auf dem Nachbargrundstück dauerhaft bleiben sollen. Die Anlage wird erweitert für 660 bis 680 Fahrräder und bekommt einen Teil der beim Abriss der alten Realschule abgebauten Dächer. Bürgermeister Christoph Böck machte deutlich, dass die Stadt erst das benötigte Grundstück erwerben muss, bevor sie in die konkrete Planung einsteigen kann. Somit bleibt für das Gymnasium wohl der beliebte Schulgarten erhalten.

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