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Bitte gut aufpassen: Landrat Christoph Göbel erklärt den Mädchen, wie sie sich schützen können, wenn sie in München auf die Wiesn gehen wollen.

Mehr Schutz auf der Wiesn: Tipps für Mädchen und Frauen

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Unterschleißheim - Mehr Sicherheit für Mädchen und junge Frauen auf der Wiesn: Landrat Christoph Göbel gibt Tipps.

Münchens fünfte Jahreszeit begeistert viele und in Unterschleißheim zeigte sich die Wiesn-Begeisterung bei den Kinder und Jugendlichen, die ihre schönen Lederhosen und Dirndl stolz trugen zum jährlichen Trachten-Tag des Carl-Orff-Gymnasiums. Diesen Anlass nutzte Landrat Christoph Göbel (CSU), der für die Aktion „Sichere Wiesn für Mädchen und Frauen“ Werbung machte. In der Pause des Gymnasiums verteilten der Landrat, Helfer des Landamtes und der Schule kleine Geschenke wie Armbänder oder die Wäscheklammer „Wiesn-Gentleman“. Im Mittelpunkt der Aktion stand jedoch eine Broschüre mit Tipps für Mädchen und Frauen zum Besuch auf dem Oktoberfest. In dem Heft wird unter anderem darauf hingewiesen, dass es schon in den vergangenen Jahren Verdachtsfälle gab in denen Täter k.o.-Tropfen eingesetzt haben. Die jungen Damen werden sensibilisiert, ihre Wertgegenstände zum Schutz vor Dieben am Körper zu tragen und bei Problemen den Service-Point für Mädchen und Frauen aufzusuchen. Diese von der Stadt und dem Landkreis München unterstützte Einrichtung befindet sich in einem Servicezelt hinter dem Schottenhammel-Zelt in der Nähe der Bavaria. „Wir können uns nicht über die Vergewaltigung von Frauen in der Silvesternacht in Köln aufregen, während auf der Wiesn solche Verbrechen Hochkonjunktur haben“, sagte Göbel. Beim Oktoberfest herrsche zudem eine emotionale Ausnahmesituation: „Menschen, die viel Alkohol getrunken haben, machen auch einmal Dinge, die sie sonst nicht tun.“ Während des Oktoberfestes wird die Aktion an 30 Schulen beworben, die zu gleichen Teilen in der Stadt und im Landkreis München liegen. Anja Bawidamann, die für die Aktion „Sichere Wiesn für Mädchen und Frauen“ die Öffentlichkeitsarbeit macht, sieht schon jetzt deutliche Erfolge: Im vergangenen Jahr hatte der Flyer dazu geführt, dass zwei Schüler ein bis zur Bewusstlosigkeit betrunkenes Mädchen zu dem Service-Point brachten. „Man sieht, dass die Jugendlichen diese Tipps annehmen“, sagt die Vertreterin des Sicherheitsprogramms für Mädchen und Frauen. Schulleiter Andreas Hautmann hatte sich für den Aktionstag beworben und freute sich über „eine sehr sinnvolle Aktion“. Diese wurde bewusst zusammengelegt mit dem Tag der Tracht am Carl-Orff-Gymnasium. Zu ihm waren auch Jugendliche mit ausländischer Herkunft eingeladen, ihre landestypischen Trachten zu tragen.

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