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Unter Wasser war der komplette S-Bahnzugang in Unterschleißheim.

Wasserrohrbruch in Unterschleißheim

Nach Überflutung am S-Bahnhof: Bauplan war korrekt

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Die Hauptwasser-Leitung war im Plan richtig eingezeichnet, sagt die Stadt. Eine Baufirma hatte sie im März beschädigt und für heftige Überschwemmungen in Unterschleißheim gesorgt. Erledigt ist der Fall aber noch lange nicht.

Unterschleißheim – Der Wasserrohrbruch am S-Bahnhof Unterschleißheim hat Mitte März hohe Wellen geschlagen. Die Unterführung stand unter Wasser, Straßen, Keller und Tiefgaragen wurden überflutet, weil eine von der Bahn beauftragte Baufirma beim Setzen der Spundwände die Hauptwasserleitung getroffen hatte. 600 Liter pro Sekunde sprudelten in die Baustelle. 

Bei der Suche nach der Ursache kam die Frage auf, ob die Leitung in den Bauplänen nicht richtig verzeichnet worden sei. Inzwischen steht fest: „Die Leitungen waren im Geoinformationssystem der Stadt richtig dargestellt“, wie Bürgermeister Christoph Böck (SPD) die Stadtratsmitglieder informierte. „Wir haben die Pläne der Firma zukommen lassen. Warum die Leitungen trotzdem getroffen wurde, wird der weitere Prozess ergeben.“

Noch ist die Schadenshöhe nicht beziffert. „Die Gutachter sind dran.“ Ein Keller in einem Anwesen an der Pegasusstraße müsse für rund 150 000 Euro saniert werden, auch der Aufzug sei defekt. Dieser Schadensfall sei der Verwaltung bereits bekannt, aber nur weil der Stadt selbst einige Wohnungen gehören.

Bernd Knatz (ÖDP) fragte: „Warum sind die Stadtwerke nicht auf die Baufirma zugegangen angesichts der Tatsache, dass die Bauarbeiten direkt neben der Hauptwasserleitung stattfinden?“ Werkleiter Reinhard Reiter sagte dazu: „Wir kannten die Maßnahme nicht genauer und sind von uns aus nicht aktiv geworden.“ Böck betonte: „Wir sind davon ausgegangen, dass die Baufirma den Plan gelesen hat und weiß, was sie tut.“  

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