Ein Wolfsmann im rosa geblümten Großmutterkostüm, verfolgt von „Außerirdischen“ vom Familienzentrum, die unter dem Motto „Nicht von dieser Welt“ unterwegs waren.
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Ein Wolfsmann im rosa geblümten Großmutterkostüm, verfolgt von „Außerirdischen“ vom Familienzentrum, die unter dem Motto „Nicht von dieser Welt“ unterwegs waren.
Ganz im Pink-Panther-Outfit stachen die Haberfeldtreiber hervor – pink gefärbter Heuballen inklusive.
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Ganz im Pink-Panther-Outfit stachen die Haberfeldtreiber hervor – pink gefärbter Heuballen inklusive.
Erfolgreich geentert hat diese Piraten-Crew mit ihrem Schiff „Flying Hirsch“ den Unterschleißheimer Gaudiwurm.
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Erfolgreich geentert hat diese Piraten-Crew mit ihrem Schiff „Flying Hirsch“ den Unterschleißheimer Gaudiwurm.
Die Dinosaurierbändiger vom Pfarrzentrum St. Ulrich verkleideten sich gemäß dem Motto ihrer bevorstehenden Jurassic Party.
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Die Dinosaurierbändiger vom Pfarrzentrum St. Ulrich verkleideten sich gemäß dem Motto ihrer bevorstehenden Jurassic Party.
Gebt dem Affen... Bananen statt Zucker, so könnte das Motto bei Montessori Unterschleißheim gelautet haben.
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Gebt dem Affen... Bananen statt Zucker, so könnte das Motto bei Montessori Unterschleißheim gelautet haben.
Die Siebenbürger lehrten die Zuschauer als lautstarke „Urzeln“ das Fürchten. Die maskierten Zottelwesen gehen auf einen jahrhundertealten Handwerkerbrauch zurück.
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Die Siebenbürger lehrten die Zuschauer als lautstarke „Urzeln“ das Fürchten. Die maskierten Zottelwesen gehen auf einen jahrhundertealten Handwerkerbrauch zurück.
Die schönsten Impressionen vom Faschingsumzug in Unterschleißheim
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Die schönsten Impressionen vom Faschingsumzug in Unterschleißheim
Die schönsten Impressionen vom Faschingsumzug in Unterschleißheim
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Die schönsten Impressionen vom Faschingsumzug in Unterschleißheim

Die Fotos vom Faschingsumzug

Piraten, Dinos und Konsorten: So schön war der Unterschleißheimer Gaudiwurm

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Es ist der schönste Faschingszug des Münchner Nordens – und er hat wieder zugelegt: Mit 35 Gruppen zog der Gaudiwurm am Samstag durch Unterschleißheim.

Unterschleißheim – Damit umfasste er sechs Gruppen mehr als im Vorjahr. Nicht mehr so präsent sind die großen Wagen. Die aufwendigsten Gefährte präsentierten wie in den vergangenen Jahren die Gastgruppen den Landkreisen Dachau und Fürstenfeldbruck – oft Burschenvereine, die ein halbes Jahr an ihren fahrenden Schlössern basteln. „Die sind viel Arbeit“, sagt der Unterschleißheimer Faschingsverein-Präsident Bernhard Schweissgut. „Und die Abnahme durch den TÜV ist auch keine Larifari-Angelegenheit.“

Für den Unterschleißheimer Faschingsclub (UFC) ist der eigene Wagen eine Prestigesache, aber die anderen Unterschleißheimer Vereine haben über die vergangenen Jahre umgeschwenkt: Sie zeigten, dass auch Fußgänger kreativ unterwegs sein können. Das St.-Ulrich-Partyteam marschierte in Dinosaurier- Und Forscher-Kostümen durch die Stadt und begeisterte vor allem die Kinder an den Straßen. Der Auftritt beim Faschingsumzug orientiert sich immer am Motto der jährlichen Feier. Am 10. Mai steigt im Jugendheim die Jurassic Party, quasi die Jugendfete zum Umzug. Die mit Luft aufgeblasenen Kostüme hatten viel Witz und für Daniel Priselac als einen der Träger nur wenige Nachteile: „Das Laufen ist völlig unproblematisch, nur beim Toilettengang wird es etwas schwieriger.“

Als Chefköche, die den Brei nicht verderben, kamen die Mitglieder des VdK Ortsverbandes. Dort stand der 2. Bürgermeister Stefan Krimmer an der Spitze und hatte ein einfaches Faschingsmenü parat: „Der Chefkoch empfiehlt Bonbons.“ Krimmer betonte, dass der VdK seine besondere Rolle habe, „weil wir hier die integrative Gruppe sind.“ Speziell für behinderte Menschen ist der Umzug ein Erlebnis, das lange in Erinnerung bleibe. Krimmer machte deutlich, dass jeder glücklich sein soll, „und wenn einer immer als Cowboy gehen möchte, dann soll er das auch diesmal machen“. Auch der in Unterschleißheim legendäre DJ Woiferl unterstützt dieses bunte Projekt seit einigen Jahren.

Im Vorfeld des Faschingsumzugs machte die G’fildner Bühne Lohhof einen Popcorn-Megaeinkauf im Großhandel und verköstigte so wieder Tausende Schaulustige. Diese wurden von den Marienkäfern der Theatergruppe nicht nur mit Leckereien beschenkt, sondern bekamen auch gleich den Flyer der Laienschauspieler mit: Von 29. März bis 13. April stehen sie wieder auf der Bühne – und nutzten das große Publikum zur Werbung in eigener Sache. Über 20 Mitglieder des Vereins marschierten mit durch die Straßen, was bei der G’fildner Bühne eine lieb gewonnene Tradition ist. Der Vorsitzende Jürgen Schober kann bestätigen, dass sein Verein bei der Auswahl der Kostüme so kreativ ist wie bei den Theaterstücken: „Wir haben das diskutiert und haben jedes Jahr am Ende zwei bis drei gute Ideen für den Faschingsumzug.“ NICO BAUER

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