Modern von außen und innen: Die neue Therese-Giehse-Realschule mit Pausenhof.
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Modern von außen und innen: Die neue Therese-Giehse-Realschule mit Pausenhof.
Liebt ihren Arbeitsplatz: Rektorin Karin Lechner.
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Liebt ihren Arbeitsplatz: Rektorin Karin Lechner.
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Neue Realschule

Schmuckstück für 36 Millionen Euro

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Die Gäste staunten nicht schlecht am ersten Tag der offenen Schultüren. Die neue Therese-Giehse-Realschule ist ein Schmuckstück.

Unterschleißheim – Im Zehnminuten-Takt führten Lehrer die Gäste durch den Neubau der Therese Giehse-Realschule am Münchner Ring 8. Für 36 Millionen Euro hat sich die Stadt eine Schule hinstellen lassen, die nicht nur in Unterschleißheim ihresgleichen sucht. Rektorin Karin Lechner (47) hatte eingeladen, den Neubau zu inspizieren.

Seit September 2016 werden die gut 700 Schüler in modernen, hochwertig ausgestatteten Klassen- und Fachräumen unterrichtet. Parallel dazu wurde der Altbau abgerissen. Seit dem Spatenstich im Juli 2014 wuchs der drei- beziehungsweise vierstöckige Bau unmittelbar unter den Augen der Schüler. Nebenan im Altbau und in Containern musste der Schulbetrieb aufrecht erhalten werden. Die alte Realschule hatte sich in der Tat überlebt. Rektorin Lechner erinnert sich mit Grausen an damalige Zustände. Sechs Schulklassen mussten in Container ausgegliedert werden. Für manche Klassen gab es nicht mal einen eigenen Raum. Die so genannten „Wanderklassen“ geisterten von einem freiwerdenden Zimmer zum nächsten durch die Schule.

Die Zeit der Wanderklassen ist vorbei

Inzwischen ist Therese Giehse zu einer der „modernsten und schönsten Schulen der Region“ geworden, findet Bürgermeister Christoph Böck (SPD). Von den 36 Millionen Euro, die sich der Zweckverband weiterführende Schulen die neue Therese Giehse kosten ließ, trug Unterschleißheim mit 22,5 Millionen Euro den Löwenanteil. Oberschleißheim steuerte als Verbandsmitglied acht Millionen Euro bei. Der Kreis legte noch mal 5,6 Millionen Euro drauf.

Gut investiertes Geld, wie sich die Besucher überzeugen konnten. Und sie staunten nicht schlecht während der Führungen durch den „hochmodernen, viergliedrigen Gebäudekomplex mit 12675 Quadratmetern Bruttogrundfläche“. In fünf IT-Räumen, drei Werk- und je zwei Physik-, Bio-, Chemie-, Kunst- und Musikräumen stehen den Schülern modernste Technik, schuleigene Laptops und Internet zur Verfügung. In einem Ruheraum lockt die Schulsozialarbeit mit Yoga. Die Dachterrasse gewährt einen atemberaubenden Blick über die Dächer Unterschleißheims.

Das Geld ist gut investiert

Für keinen Job der Welt würde Rektorin Lechner auf diesen Arbeitsplatz und die damit verbundenen Möglichkeiten verzichten: „In unserer Schule wurden Rahmenbedingungen geschaffen, von denen man nur träumen kann.“ Lechner jedenfalls nutzte die Gelegenheit, die sich ihr mit dem Neubau bot. Lange vor der Einweihung hatte sie angekündigt, Jahrgangsstufen in der neuen Schule zu „Clustern“ zusammenzufassen. Die lichte Bauweise mit viel Glas und weiten Durchbrüchen unterstützt ihr Vorhaben. In zentralen Bereichen innerhalb eines Clusters können sich alle Schüler eines Clusters, alle Sechstklässler beispielsweise, für klassenübergreifende Veranstaltungen treffen.

Die Öffentlichkeit in ihre Schule zu holen, „sich miteinander auszutauschen“, betrachtet Lechner als einmalige Chance. „Je besser man sich kennt, desto mehr Verständnis bringt man für einander auf.“ Die Leute sollen außerdem erfahren, „dass mit dem vielen Geld sinnvoll gearbeitet wird.“

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