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Umgang mit Vielfalt: Das Projekt des COG mit Schülern aus Südafrika passt genau ins Bild.

Bundespreis

Theatergruppe des COG bei Bundespräsident Gauck

Unterschleißheim - Die Theatergruppen des Carl-Orff-Gymnasiums Unterschleißheim sind schon Stammgäste beim Bundespräsidenten. Zum vierten Mal haben sie mit einem ihrer Südafrika-Projekte einen Bundespreis gewonnen, samt Empfang im Schloss Bellevue.

Um das Thema „Umgang mit Vielfalt“ drehte sich alles beim Schulwettbewerb des Bundespräsidenten zur Entwicklungspolitik. Und wieder haben sich die Theatergruppen des Carl-Orff-Gymnasiums Unterschleißheim einen Preis gesichert. Am Dienstag, 14. Juni, wird eine kleine Delegation im Schloss Bellevue den Sonderpreis der Nichtregierungsorganisationen entgegennehmen.

Die Gruppe aus Unterschleißheim besteht aus den Abiturientinnen Lisa-Marie Kauck und Judith Wedemeyer sowie Lehrerin Steffi Höcherl. Prämiert wird damit das Theaterstück „Uncut“, das die COG-Theatertruppe im vergangenen Jahr gemeinsam mit einer Gruppe südafrikanischer Schülerinnen aufgeführt hat (wir berichteten). 

„Gemeinsam mit Schülern aus Südafrika Theater spielen, das war unser Traum seit wir 2010 mit der Schulpartnerschaft begonnen hatten“, sagt Steffi Höcherl. Mit Hilfe von ENSA, einem Bundesprogramm zur Unterstützung entwicklungspolitischer Schüleraustauschprogramme, konnte dieser Traum im Sommer 2015 verwirklicht werden, als acht Schülerinnen der Eersterivier Secondary School bei Kapstadt das COG in Unterschleißheim besuchten. 

„Gemeinsam wohnten wir in der Jugendbegegnungsstätte am Tower in Oberschleißheim und erarbeiten dort auf der Grundlage der in Einzelgruppen vorbereiteten Szenen die Theaterinszenierung „Uncut“„, erinnert sich Höcherl. Dabei war das gemeinsame Theaterspiel gleichzeitig Ziel und Methode, da sich deutsche und afrikanische Schülerinnen und Schüler über das Spiel sofort nahe kamen und auf Augenhöhe begegneten.

„Schon diese Begegnung an sich stellte sicher globales Lernen in hohem Maße dar“, sagt ddie Lehrerin. Dies wurde durch die Themen des Theaterstücks noch vertieft, da sie viele Ansatzpunkte zur Auseinandersetzung boten. Ausgangspunkt der Szenen sind Interviews mit Frauen in Südafrika und Deutschland, aber auch bereits veröffentlichte Texte, die sich weitgehend mit dem Thema „Kleidung“ beschäftigten.

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