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Auf der A 92 bei Unterschleißheim ist ein 21-Jähriger Mercedesfahrer auf einen Sattelzug aufgefahren

21-Jähriger verletzt

700 Grad heiß: Autofahrer entgeht knapp auf A92 Horror-Unfall mit brodelndem Aluminium

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Auf der A 92 bei Unterschleißheim ist ein 21-Jähriger Mercedesfahrer auf einen Sattelzug aufgefahren - und dabei einem schrecklichen Tod nahe gekommen

Unterschleißheim - Als ein 21-jähriger Mercedes-Vito-Fahrer in der Nacht auf Freitag nach einem Auffahrunfall auf der A 92 leicht verletzt im Rettungswagen lag, wusste er vermutlich noch gar nicht, wie knapp es wirklich war: Der Augsburger war mit dem Minibus auf Höhe der Anschlussstelle Unterschleißheim unterwegs in Richtung Deggendorf, als er auf einen Sattelzug auffuhr - warum, ist noch unklar. Der Aufprall gegen 0.45 Uhr, das berichtet die Verkehrspolizei Freising, war so heftig, dass am Auflieger die Hinterachse verbogen wurde und blockierte. Der Lkw-Fahrer, ein 21-Jähriger aus Neu-Ulm, konnte sein schlingerndes Gespann geraden noch auf den Verzögerungsstreifen manövrieren und stoppen. Der Unfallverursacher kam in ein Münchner Krankenhaus.

Die Thermo-Behälter mit dem flüssigen Aluminium hielten dicht

Als die Retter eintrafen stellte sich heraus: Die Thermobehälter auf dem Anhänger waren mit 700 Grad heißem, flüssigem Aluminium betankt. „Gott sei Dank“, so die Polizei, wurden die Tanks nicht beschädigt. Tonnenweise brodelndes Metall, das über die Autobahn schwappt - ein Horror-Szenario. Doch das Gefährt hielt dicht.

Dennoch dauerten die Räumarbeiten rund fünf Stunden lang, die Fahrbahn blieb solange gesperrt. Zu Verkehrsbehinderungen kam es aber nicht. Neben 18 Feuerwehrleuten der Freiwilligen Feuerwehr Oberschleißheim war die Autobahnmeisterei Freising im Einsatz - und eine Spezialfirma zur Fahrbahnreinigung. Der Schaden beträgt 30.000 Euro. Es hätte viel, viel schlimmer kommen können.

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