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In die Kapsel kommt eine Stadt-Münze. Bälle und Schläger stehen für den Freizeitwert: Architekt Georg Gewers, Matthias Luecker und Christoph Böck (v.l.).

Der Grundstein ist gelegt

Büropark Koryfeum kostet 300 Millionen Euro

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An der Landshuter Straße in Unterschleißheim entsteht mit dem Koryfeum ein moderner Gewerbepark für rund 300 Millionen Euro.

Unterschleißheim– Der Tag der Grundsteinlegung für den neuen Gewerbepark hat lange auf sich warten lassen. Zwischenzeitlich füllte ein Grundwassersee die Baugrube, auf dem Enten schwammen. Doch gestern war es endlich so weit. Unterschleißheims Bürgermeister Christoph Böck (SPD) hieß die Freo Group in Unterschleißheim willkommen, die das Koryfeum auf 60 000 Quadratmetern baut. 

Zwei Baustellen an der Landshuter Straße, zwei Gewerbeparks die hier in direkter Nachbarschaft entstehen und in direkter Konkurrenz neue Firmen in der Stadt ansiedeln wollen.

Freo Group-Chef Matthias Luecker,Bauunternehmer, Architekten, Makler und Ingenieure versammelten sich unter den Baukränen zur Grundsteinlegung. Bevor die Zeitkapsel in der Tiefe des Fundaments verschwand, war es Böck, der von sich behauptete: „Keiner freut sich mehr als ich.“ Die Vorgeschichte des Koryfeums habe unter dem Motto „gute Nerven, langer Atem“ gestanden und handelte „von einem Parkplatz, der nie einer wurde und von einem Gewerbepark, der endlich einer wird.“

„Über 300 Millionen Euro werden hier investiert“

Schon 2004 wurde der Bebauungsplan für das einstige Siemens-Grundstück aufgestellt, das der Unterschleißheimer Immobilienunternehmer Richard Salzmann erwarb und seine „Opus Plaza“ entwickelte. Dann aber realisierte Salzmann erst einen Gewerbepark in Anzing-Nord. Das Projekt ruhte, bis 2017 die Freo-Group auf den Plan trat und das Gelände kaufte. „Über 300 Millionen Euro werden hier investiert“, sagte Matthias Luecker, „wir fangen spekulativ an zu bauen und wollen mittelständische und internationale Unternehmen ansiedeln.“

Büros, Forschungslabore, Restaurants und  vielleicht ein Hotel

Es entstehen sechs Bauten mit insgesamt 80 000 Quadratmetern Geschossfläche, in der Mitte ein Platz mit Wasserfläche und Grün. Vier H-förmige Gebäude sind treppenartig abgestuft und erhalten begrünte Dachterrassen. Für eine gute Work-Life-Balance der Mitarbeiter sorgen neben Kantinen verschiedene Restaurants, Cafés und Freizeitflächen, die im Mittelbau und auf dem Platz in der „sozialen Mitte“ entstehen.

Sechs Gebäude und eine soziale Mitte: Gäste betrachten das beleuchtete Modell. In der Mitte entsteht ein begrünter Platz. 

Im ersten, nun begonnene Bauabschnitt werden zwei H-Bauten mit 24 000 Quadratmetern errichtet. „Im Erdgeschoss schaffen wir Hybridfläche für Forschung- und Entwicklung“, sagte Luecker. Im zweiten Bauabschnitt entstehen die weiteren Bürobauten und der Mittelbau mit drei Restaurants, Büros und eventuell einem Hotel. Das Koryfeum wird an die Geothermie angeschlossen. Es soll der DGNB-Gold-Zertifizierung für nachhaltiges Bauen entsprechen und spätestens 2025 fertig sein.

„Verkehrsprognose ist aktuell“

Die Stadt werde „um einen weiteren hochmodernen Bürokomplex ergänzt“, sagte Böck, „das Verhältnis zwischen Arbeitsplätzen und Einwohnern ist sehr sehr gesund in der Stadt“, was man so auch beibehalten wolle. „Wenn die Planung so umgesetzt wird, können es 2000 Beschäftigte werden“, sagte Böck. „Die Verkehrsprognose von 2017 ist nach wie vor aktuell.“ Diese rechnete mit 3000 Kfz-Bewegungen täglich. „Wie viele Arbeitsplätze es konkret werden, hängt von den Nutzern ab.“ Im Koryfeum seien aber auch Leihstationen für Fahrräder und eine gute ÖPNV-Anbindung vorgesehen. 

Für interessierte Mieter und Käufer steht am Rande der Baustelle schon jetzt ein wohnlich eingerichteter Container bereit, wo sich künftige Nutzer über das Projekt informieren können.

Lesen Sie hier mehr zum Thema Verkehrsprognose und zu den Plänen im neuen Büropark Koryfeum.

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