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Am COG Unterschleißheim: Große Mehrheit  für die Rückkehr zum neunstufigen Gymnasium

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Unterschleißheim - Im Frühjahr 2018 muss sich die Schulleitung des Unterschleißheimer Carl-Orff-Gymnasium (COG) spätestens entscheiden, ob die Schule ein achtstufiges Gymnasium bleibt oder – mittels Antrag – zu neun Jahrgangsstufen zurückkehren will. 

 Rektor Andreas Hautmann deutete an, dass die Mehrheit der Schüler zum neunstufigen Gymnasium zurückkehren möchte. Hautmann berichtete im Zweckverband der weiterführenden Schulen, dass sich in bayerischen Pilotschulen mit der Wahlmöglichkeit rund 90 Prozent der Kinder und Jugendlichen für neun Jahrgangsstufen entschieden haben. 

In Unterschleißheim ist die Schulleitung derzeit einstimmig für den Antrag, ab dem Schuljahr 2018/19 wieder auf das G9 zurückzugehen. Diese Meinung herrscht bei den mit entscheidenden Gremien Elternbeirat und Lehrerkollegium ebenfalls mehrheitlich vor. 

Die wichtigste Botschaft des Schulleiters an die politischen Entscheidungsträger des Landkreises sowie an die Kommunen Unter- und Oberschleißheim ist, dass die Unterrichtsflächen dafür ausreichen müssen. Bei dem G9 würde das fünf- bis sechszügige Gymnasium mit dem Anbau auskommen. Hautmann erklärte, dass drei nicht mehr als Klassenzimmer eingeplante Räume für die Kunsterziehung genutzt werden könnten. „Das alles ist machbar“, sagte der Schulleiter.

 Mit dem G9 würde zwischen der sechsten und der zehnten Jahrgangsstufe der Pflichtunterricht am Nachmittag beinahe komplett wegfallen. Andreas Hautmann vermutet, dass dennoch der Bedarf für die Ganztagsschule mindestens gleich bleiben wird. Auch bei dem Bedarf für die heute teilweise am Anschlag arbeitende Mensa erwartet er keine allzu großen Schwierigkeiten. 

Das Carl-Orff-Gymnasium muss sich vor dem Schuljahr 2018/2019 definitiv entscheiden zwischen dem acht- oder dem neunstufigen Gymnasium. Hautmann machte deutlich, dass beide Wege als parallele Angebote nicht machbar sind. Für besonders begabte Schüler soll dagegen die Möglichkeit häufiger genutzt werden, dass diese eine Jahrgangsstufe überspringen können. „Das einzig beständige ist die Veränderung“, stellte der Zweckverbandsvorsitzende und Bürgermeister Christoph Böck mit Blick auf die sich andeutende Rückkehr zu neun Jahren Gymnasium fest.

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