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Kosten: rund 6,1 Millionen Euro

Caritas-Kinderhort: Anbau verzögert sich - Das ist der Grund für die Verzögerung

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Der Anbau an den Caritas-Kinderhort in Unterschleißheim soll im Herbst 2020 in Betrieb gehen. Doch die Bauarbeiten verzögern sich. Das ist der Grund. 

Unterschleißheim Der Caritas-Kinderhort an der Ganghoferstraße bekommt einen für rund 6,1 Millionen Euro einen Anbau. Schon zum Schuljahresbeginn 2020/2021 soll der Holz-Stahlbau bezugsfertig sein. Das Projekt steht also unter Zeitdruck, allerdings ist die Stadt noch auf der Suche nach einer Baufirma für die Holzbauarbeiten.

Eine zweite Ausschreibung für die Gebäudehülle wird durchgeführt, weil in der ersten Runde nur zwei Angebote abgegeben wurden, die noch dazu über dem eingeplanten Budget lagen. Das günstigere mit 4,2 Millionen Euro lag mit 1,65 Millionen weit über der Kostenschätzung für die Holzbauarbeiten, die auf 2,5 Millionen Euro kalkuliert wurden.

Zwei Gründe nannte Architekt Guido Beckert für die überraschend hohen Angebote. Zum einen seien die Baufirmen aufgrund der Baukonjunktur stark ausgelastet, was zu einer Teuerung führe, zum anderen räumte er einen Fehler bei der Baumassenberechnung ein, was zur Folge hatte, dass die Baukostenberechnung stieg.

Weil die Zeit drängt, suchten Bauamt und Architekt daraufhin für eine zweite Ausschreibung Einsparpotenziale. Statt einer Dachbegrünung wird Kies auf das Flachdach verwendet. Ohnehin stehe neben der großen Fotovoltaikanlage und der Lüftungsanlage nur eine kleine Restfläche zur Verfügung, erklärte Beckert. Die beschlossenen Faserzementplatten werden durch Holzkassetten ersetzt, die aber denselben Qualitätsstandard hätten. Bernd Knatz (ÖDP) fragte daraufhin, ob man zuvor eine Luxusvariante vorgeschlagen bekommen habe, wenn man jetzt ohne weiteres Abstriche machen könne. Ihm kämen Zweifel, ob hier richtig mit Steuergeldern umgegangen werde.

Anders sieht es Martin Reichart (FB), der in der Umplanung einen „Optimierungsprozess“ sieht, wie er für Bauherren üblich sei. Er freue sich, „dass eine zweite Runde gefahren wird“. Stefan Diehl (CSU) mahnte zu Kostendisziplin und bat um ein Kostencontrolling, immer wieder würde man Kostenmehrungen durchwinken, „weil es pressiert“. Bei diesem Projekt könne man es wohl kompensieren, „aber wenn beim Neubau der Michael-Ende-Schule die Kosten ausufern, sind wir pleite“.

Derzeit geht die Verwaltung davon aus, dass ein neuer Terminplan mit vier bis fünf Wochen Verzug aufgestellt wird. Bürgermeister Christoph Böck (SPD) ist „wirklich optimistisch“, dass man ein besseres Angebot bekommt.

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