Konzern liebäugelt mit Standort an der A92: 1800 Arbeitsplätze

An der A 92, an der Ausfahrt Unterschleißheim, könnte ein neues Gewerbegebiet entstehen. Hintergrund: Ein großes Unternehmen überlegt, dort zu siedeln. Der Grund gehört der Gemeinde Eching.

Eching/Unterschleißheim– Die Gemeinde Eching könnte Sitz eines Konzerns werden, dessen Name noch streng geheim gehalten wird. Allerdings soll es sich bei der international agierenden Maschinenbaufirma um einen Global Player handeln. Eching überlegt daher, südlich der Autobahn A92, direkt an der Ausfahrt Unterschleißheim, auf 25 Hektar ein Gewerbegebiet auszuweisen, das dann nur durch die Bundesstraße 13 vom Unterschleißheimer Gewerbegebiet getrennt wäre.

Das Unternehmen hat Interesse bekundet, auf dem 25 Hektar-Areal seine Zentrale mit 1800 Arbeitsplätzen und 100 Ausbildungsplätzen zu errichten. „Ein derartiges Angebot gibt es im Raum München nur alle zehn Jahre, und in Eching alle 100 Jahre“, warb Bürgermeister Sebastian Thaler (SPD) im Gemeinderat um Zustimmung zu diesem „Jahrhundertvorhaben“. Der Konzern, der neben Eching weitere Standorte prüft, legt noch größten Wert auf Anonymität, bis die Entscheidung gefallen ist. Vor allem die Verkehrsanbindung nach München und zum Flughafen würden den Anforderungen des Konzerns entsprechen, so Thaler. Der S-Bahnhof Lohhof wäre zu Fuß erreichbar. Das Interesse des Konzerns sei mittlerweile sehr konkret. Daher habe er erste Gespräche im Landratsamt geführt. Das Areal liegt im Landschaftsschutzgebiet „Freisinger Moos und Echinger Gfild“, einer Herausnahme der Fläche zum Zwecke einer Umwidmung als Gewerbegebiet müsste der Kreistag zustimmen. Die Untere Naturschutzbehörde hält den Schritt „grundsätzlich für denkbar“ heißt es im Bericht der Bauverwaltung. Eine 18:4-Mehrheit sprach sich dafür aus, dem Unternehmen die Tür zu öffnen. wu

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