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Bürgermeister Christoph Böck (SPD) mit der Bierkönigin Vroni Ettstaller und Lena Rupprecht, Lohhofer Starkbierkönigin.
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Einzug der Unterschleißheimer Stadtkapellen.
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Stimmung im Festzelt
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Die Schwimmer des SV Lohhof
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Die Freiwillige Feuerwehr Unterschleißheim.
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Feuerwehr-Verein aus Freising
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Lohhofer Volksfest dauert bis 16. Juni

Donnernde Freude

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Mit zwei Schlägen hat Unterschleißheims Bürgermeister Christoph Böck gekonnt das erste Fass angezapft. Die Böllerschützen gaben am Samstag das Startsignal zum Festzug: 40 Vereine und an die 2000 Bürger zogen auf den Festplatz an der Stadionstraße ein. Noch bis Sonntag, 16. Juni, lockt das 68. Lohhofer Volksfest mit vielen Attraktionen.

UnterschleißheimDie Burschen der Schützenkompanie Unterschleißheim zupfen sich gegenseitig die Kostüme zurecht, prüfen ihre Böller, die um ihre Hüften baumeln. „Gleich schießen wir den Umzug an“, verrät Andreas Beutel. 

Böllerschützen geben das Signal zum Festzug in gebührender Lautstärke

Es ist kurz vor 14 Uhr am Samstag, und der Rathausplatz vibriert, als die Böllerschützen mit einem akkustischem Knalleffekt das 68. Lohhofer Volksfest in angemessener Lautstärke anschießen. Für Hunderte Teilnehmer des traditionsreichen Festzugs sind die Salven das Signal zum Einsatz.

Fußballer, Feuerwehrleute, Tierschützer, Rettungssanitäter, Schauspieler, Musikanten und Bierbrauer, Kleingärtner, Burschen und Judoka setzen sich in Bewegung. Auch die befreundete Schützenkompanie „St. Nikolaus Maria Hilf“ in grünem Tuch, der Partnerverein der Unterschleißheimer Schützenkompanie, ist aus Innsbruck angereist. 40 Vereine, 2000 Personen marschieren mit. „In Unterschleißheim ist ganz schön was los“, stellt Bürgermeister Christoph Böck (SPD) begeistert fest.

Bier-Kostproben machen Lust auf mehr

Malte Pasternak von Crew Republic Brewery hat alle Hände voll zu tun. Zwei Fässer, randvoll mit Bier, sind auf einen Handkarren geschnallt, und Malte kommt kaum mit dem Zapfen nach. Was der Braumeister ab kommendem Mittwoch auf dem Volksfest als Festbier feilbieten wird, soll heute auf dem Marsch zum Volksfestplatz die trockenen Kehlen ölen. „Schmeckt garantiert“, sagt Malte Pasternak und gönnt sich einen Trunk.

Unterdessen steigt auf dem Volksfestplatz die Spannung. Die Leute drängen sich am Haupteingang. Entnervt ballt ein Security die Fäuste: „Alle paar Minuten fragt hier einer, wann es endlich losgeht“, knurrt der Security und fährt sich gestresst durch das nicht vorhandene Haupthaar.

Karussell-Tickets fliegen durch die Luft

Judoka in weißer Kluft. Kleingärtner mit einer hübschen Auswahl wohlgeratener Zierblumen. Die Schlosspfeiffer mit Tschinderassassa. Eine nicht-enden wollende Schlange bunter Kostüme, volkstümlicher Klänge und fröhlich winkender Menschen. Der Umzug nähert sich seinem Ziel. Die Schausteller werfen von ihrem Wagen Karussell-Tickets in die begeistert aufjohlende Menge. Um keine Tumulte zu provozieren, kommen die Freifahrtscheine dosiert angeflogen. Trotzdem stürzt sich die Meute wie verrückt auf die Tickets.

Endlich schiebt sich der Tross durch den Haupteingang des Volksfestplatzes, vorbei an den versenkbaren Pollern, die sich die Stadt im Vorjahr als Schutz gegen etwaige Anschläge zulegte. 20 Minuten dauert es, bis der letzte Teilnehmer des Festzugs durch den Haupteingang eingezogen ist.

Ziemlich weit am Ende folgt Remonte Bräu Schleißheim, die Oberschleißheimer Konkurrenz von Crew Republic. Auf dem Remonte-Karren sind drei hölzerne Fässer mit insgesamt 120 Litern Fassbier geschnallt. „Tja, wir sind halt Remonte“, meint Christian Pingitzer lakonisch. Verdursten jedenfalls dürfte wohl niemand.

Mehr Fotos finden Sie unter www.merkur.de

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