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Nichts geht mehr: Am Samstag, 7. April, sperrt der „Edeka“ im Isar-Amper-Einkaufszentrum in Unterschleißheim zum letzten Mal auf. Dann ist Schluss. Ein Schlag für die Nahversorgung rund um den Rathausplatz. 

Nach EDeka-Schliessung 

Mit dem Einkaufsbus zum Supermarkt

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Wenn der Edeka im IAZ am 7. April schließt, sieht es düster aus mit der Nahversorgung rund um den Unterschleißheimer Rathausplatz. Ein neuer Service soll Abhilfe bringen.

Unterschleißheim – Die Regale leeren sich. Neue Ware wird nicht bestellt. Bald ist der Edeka im Isar-Amper-Zentrum in Unterschleißheim leer gekauft. Am Samstag, 7. April, ist letzter Verkaufstag. Danach ist Schluss. Gerade den älteren Menschen fehlt dann im Umkreis von zwei Kilometern eine Einkaufsmöglichkeit. Aber nicht nur am Rathausplatz sind die Wege zum Supermarkt weit, auch in anderen Gebieten in Unterschleißheim gibt es ähnliche Probleme.

Um Senioren und Bürger mit Mobilitätseinschränkung zu unterstützen, hat Bürgermeister Christoph Böck (SPD) eine Sofortmaßnahme vorgeschlagen: Zweimal pro Woche werden sie zum Supermarkt gefahren, auf Kosten der Stadt.

Ein kleiner Bus wird ältere Menschen und Gehbehinderte aus dem gesamten Stadtgebiet künftig zum Einkaufen abholen. Die Shoppingtour zum Supermarkt wird voraussichtlich ab April angeboten. Die Unterschleißheimer Nachbarschaftshilfe übernimmt die Organisation der Fahrten. Auch andere Möglichkeiten zog die Stadtverwaltung als Unterstützung für ältere und gehbehinderte Menschen in Erwägung, etwa das Online-Einkaufen. Diese Lösung wäre zwar günstiger, die Stadtverwaltung empfiehlt sie aber nur als ergänzendes Angebot. Schließlich spielt das Einkaufen-Gehen im Tages- und Wochengeschehen der Senioren eine wichtige Rolle. Denn mit dem Online-Einkauf würde auch ihre Teilnahme am öffentlichen Leben reduziert: Das könnte dazu führen, dass Personen, die weniger mobil sind, noch seltener ihre Wohnung verlassen als bisher.

Die Stadt hat bereits ein Beförderungsunternehmen gefunden, mit dem sie einen Vertrag schließen will. Die geschätzten Kosten von 3000 Euro pro Monat werden in den Nachtragshaushalt eingestellt. Nun werden die Fahrten geplant, Haltepunkte und Zeiten festgelegt. Der Hauptausschuss hat den Probebetrieb für die Dauer eines halben Jahres einstimmig beschlossen.

Anmeldung

Noch ist offen, wann der Service in der Zusammenarbeit von Stadt und Nachbarschaftshilfe startet. Anfang April soll die Planung konkretisiert werden. Stehen die Details fest, läuft die Anmeldung für den Einkaufsbus über die Nachbarschaftshilfe Unterschleißheim.

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