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Doppelter Zorro: Ralph Thurnheim (r.) spricht zum Stummfilm „The Mark of Zorro“.

Bibliotheksnacht

Unterschleißheimer Zorro spricht Wiener Dialekt

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Unterschleißheim – Zorro und Wiener Schmäh passen wunderbar zusammen, wenn die richtigen Künstler ans Werk gehen. Der in Wiesbaden lebende Wiener Ralph Thurnheim begeisterte weit über 100 Gäste bei der langen Nacht der Bibliothek in Unterschleißheim.

Thurnheim spielte sein neues Projekt „The Mark of Zorro“. Im Hintergrund lief auf der Leinwand der Schwarzweiß-Stummfilm von Zorro aus dem Jahr 1920. Thurnheim gab den historischen Bildern der eine Stimme mit Reimen im typisch rhythmischen Wiener Dialekt. Über weite Strecken sprach er sogar völlig synchron zu den Lippenbewegungen der Darsteller im Film.

Nach Thurnheims Leinwand-Lyrik folgte „Die Maske des Zorro“ aus dem Jahr 1992 mit Antonio Banderas. Zu Thurnheims Gastspiel waren die 50 Plätze im Lesecafe der Bibliothek komplett besetzt. Der Künstler gastierte bei der zehnten Nacht der Bibliothek bereits das vierte Mal in Unterschleißheim. Er hat schon einen treuen Fankreis. Thomas Christoph, Leiter der Stadtbibliothek, war sehr zufrieden mit der Resonanz der Leute, die teilweise zu der Veranstaltung kamen, aber auch in vielen Fällen den Abend lesend in der Bücherei verbrachten. Gut ein Dutzend der Besucher waren erstmals in der großzügigen Bücherei und prüften die Angebote.

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