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Bloß kein Geld überweisen!

Hoher Schaden

Unterschleißheimerin (24) fällt auf Betrüger herein

Als der Mann am Telefon eine Verdoppelung des Gewinns versprach, war der Widerstand einer 24-jährigen Unterschleißheimerin erlahmt.

Unterschleißheim - Wer gewinnt nicht gerne Geld. Am Telefon ist einer 24-jährigen Hausfrau aus Unterschleißheim vorgegaukelt worden, sie habe 22.500 Euro gewonnen; bei einem Internet-Gewinnspiel. Vorher müsse sie aber Notarkosten und diversen weitere Gebühren an das Gewinnspiel-Unternehmen überweisen. Ein vermeintlicher Rechtsanwalt rief ebenfalls bei der Hausfrau an. Durch die wiederholten Anrufe, in deren Verlauf die 24-Jährige mit einer Verdoppelung des Gewinns geködert wurde, ließ sie sich zu mehreren Bargeldtransfers ins Ausland überreden, meldet die Polizei.

Einen Gewinn hat die junge Frau natürlich nie erhalten. Wäre sie besser misstrauisch geblieben. So erstattete sie Anzeige bei der Polizei.

Polizei warnt eindringlich

Die Kripo warnt eindringlich vor dieser Betrugsmasche: Im Bereich des Polizeipräsidiums München kommt es derzeit wiederholt zu Anrufen in Zusammenhang mit falschen Gewinnversprechen. Dabei werden die Geschädigten über den angeblichen Gewinn eines hohen Geldbetrages informiert. Vor der Auszahlung würden jedoch Kosten anfallen, zum Beispiel für einen Notar, den Transport, Kontogebühren oder auch Steuern. Die gutgläubigen Opfer bezahlen; durch Überweisung auf in- und ausländische Konten zumeist unter Inanspruchnahme von Anbietern für Bargeldtransfers (Western Union, Money Gram) oder auch durch Bezahl-Code-Systeme (Cashcards, Paysafe oder Amazone). Die Münchner Polizei warnt davor, in Zusammenhang mit angekündigten Gewinnen keinesfalls finanzielle Vorleistungen zu erbringen.

Ähnlich war es vor Kurzem einer Seniorin (72) aus Haar ergangen, der mit genau derselben Masche ein großer Gewinn von 39.500 Euro versprochen worden war – und die letztlich 941,50 Euro verlor.

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