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Eine Hamburgerin sticht die Dirndl aus: Vivian Scheck (4. v.r.) wird Starkbierkönigin.

Starkbierfest

Vivian aus Hamburg ist Unterschleißheims Starkbierkönigin 

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Unterschleißheim – Die 25. Auflage des Starkbierfestes der Stadtkapelle Unterschleißheim war ein großes Spektakel. Und eine Hamburgerin hat alle Dirndl ausgestochen.

Thomas Ach alias „Bruder Slius“ war wieder für die Fastenpredigt zuständig. Er sprach über die Unterschleißheimer, „denen letztes Jahr so langweilig war, dass sie gleich selbst die Initiative übernommen haben“. Die Unterschriftensammlungen für den Erhalt der Traditionsgaststätte Kreuzhof haben dann gefühlt auch fünf bis zehn Mal funktioniert. „Blöd nur, dass der Kreuzhof ja gar nicht zu Unterschleißheim gehört. Nicht dass jetzt die Oberschleißheimer meinen, sie müssen sich im Gegenzug bei uns einmischen…“

"Bruder Slius" hält Fastenpredigt

Beim Vize-Bürgermeister Stefan Krimmer ist Bruder Slius aufgefallen, dass er gefühlt wöchentlich ein Ortsteilgespräch macht, um viele Meinungen mit in den Stadtrat nehmen zu können: „Herr Krimmer, ich wusste gar nicht, dass wir in Unterschleißheim so viele Ortsteile haben.“

Der Fraktion der Grünen (Brigitte Huber, Lissy Meyer, Jürgen Radtke) legte der freche Fastenprediger wegen der vorgeschlagenen Auflösung des Orgelmuseums Wiedergutmachung nahe: „Die Huaba, Die Meyer und I auf Orgeltour durch Unterschleißheim.“

Die Krone der Starkbierkönigin ging an Vivian Scheck aus Hamburg. Sie gewann den Dreikampf aus Maßkrugstemmen, Einkleiden eines Kapellenmitglieds und Nageln. Sie verwies Sandra Fuchs aus München und Jasmin Kieslich aus Unterschleißheim auf die Plätze. „Es ist uns eine Ehre, dass der Unterschleißheimer Wettbewerb der Starkbierkönigin in Deutschland so bekannt ist“, scherzte Organisator Thomas Ach mit Blick auf die nichtbayerische Siegerin.

Den Abend im mit 390 Gästen ausverkauften Saal gestalteten die Musiker der Stadtkapelle. Im ersten Teil bayerisch traditionell, zu späterer Stunde dann mit Partymusik.

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