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Im Mittelpunkt stehen die Buben und Mädchen. Da hält sich auch Bürgermeister Christoph Böck dezent im Hintergrund.

Im Bürgerhaus

Weltkindertag in Unterschleißheim ohne ermüdende Festreden

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Unterschleißheim - Selten ist es auf dem Rathausplatz so bunt zugegangen. An die 40 Vereine und Verbände haben das Bürgerhaus in ein Tollhaus verwandelt. Und der Bürgermeister traf genau den richtigen Ton: „Nachdem es nichts Langweiligeres gibt als eine Ansprache des Bürgermeisters, belasse ich es dabei...“

Natürlich hat Bürgermeister Christoph Böck (SPD) in der Regel schon Bedeutendes zu sagen. Der 23. Weltkindertag in Unterschleißheim allerdings bot dafür nicht das Forum. Da das Gros der Besucher unter 14 Jahren war, hätte ihm einerseits das Publikum gefehlt, das hätte applaudieren können. Zum Anderen scharrten hinter der Bühne des Festsaals bereits die Kinder von der Ganghoferschule ungeduldig mit den Füßen. Die Grundschüler hatten eine Choreographie eingeübt.

40 Organisationen bieten Programm

Rund 40 Kinder- und Jugendeinrichtungen und Vereine hatte das Rathaus für das Fest angekündigt, mit dem Unterschleißheim alljährlich den internationalen Tag der Kinderrechte ehrt. Eigentlich gibt es gar kein festes Datum, diesen wichtigen Tag zu feiern. Den Vereinten Nationen gilt der 20. November als der Tag, an dem die UN-Vollversammlung 1989 die Kinderrechtskonvention verabschiedete. Wie dem auch sei; in Unterschleißheim haben sie sich richtig ins Zeug gelegt. Caritas, Montessorischule, der Kindergarten Hollerbusch, das Jugendparlament oder der Sportkegelclub Lohhof: Alle haben sich etwas einfallen lassen, um die Kinder zu erfreuen.

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