Verstärkung aus Venezuela

Unterhaching - Generali Hachings Team für die neue Bundesligasaison gewinnt immer deutlichere Konturen: Neuzugang Fredy Cedeno ist bereits der elfte Mann im Kader.

Mit Cedeno hat der deutsche Volleyball-Pokalsieger nach dem Abschied des Slowaken Tomas Kmet den erforderlichen Nachfolger auf dessen Mittelblocker-Position verpflichtet. „Tomas hat bei uns die beste Saison seiner Karriere gespielt, aber jetzt haben wir einen international erfahrenen Ersatz gefunden“, freut sich Trainer Mihai Paduretu über die Zusage des 2,03-Meter-Mannes aus Venezuela. „Fredy ist ein kompletter Spieler mit einer tollen Dynamik.“

Der 29-Jährige spielt seit Jahren in Europa, stand unter anderem in Spanien bei Elche und Almeira sowie in Zypern bei Anorthosis Famagusta unter Vertrag. Zuletzt schlug er für den finnischen Klubs Hurrikaani Loimaa auf.

Den deutschen Volleyball kennt Cedeno zum einen aus seinen Champions-League-Duellen mit Almeira gegen Friedrichshafen, die Spanier unterlagen 2008 dem damaligen europäischen Titelverteidiger vom Bodensee zweimal. 2009 scheiterte Cedeno mit Venezuela an der deutschen Auswahl in der World-League-Qualifikation. Allerdings hatte Hachings Neuzugang schon zuvor mit seinem Nationalteam in der Weltliga gespielt, 2008 nahm er zudem an den Olympischen Spielen in Peking teil, 2010 bei der Weltmeisterschaft in Italien schied er mit den Südamerikanern in der Vorrunde aus.

Mihai Paduretu setzt neben der Erfahrung auch auf den Ehrgeiz Cedenos: „Nach dem Jahr in der finnischen Liga ist Fredy sehr motiviert, Bundesliga und erneut Champions League spielen zu können.“

Das Hachinger Aufgebot für die kommende Saison ist nun fast komplett. Dringend benötigt wird nur noch ein Außenangreifer als Ersatz für Leo dos Santos, falls der Brasilianer nicht doch noch ein Jahr in Unterhaching dranhängt.

Der aktuelle Generali-Kader besteht aus den Zuspielern Branislav Skladany und Huib den Boer, den Mittelblockern Max Günthör, Roy Friedrich und Cedeno, den Außenangreifern Denis Kaliberda, Robert Hupka, Tom Strohbach und Simon Hirsch, der auch auf der Diagonalposition eingesetzt werden kann, dem als Diagonalspieler vorgesehenen, aber vielseitig verwendbaren Christian Dünnes sowie Libero Sebastian Prüsener.

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