Vorstandschaft und Jubilare der Freiwilligen Feuerwehr Dingharting: (v.l.) Hans Sienerth, Lorenz Spindler, Christoph Wiethaler, Matthias Spindler, Christian Killer, Moritz Leserer, Bernhard Pawlik, Markus Bucher und Martin Lambertz. Foto: fkn (bernhard Büchting)

Viele Übungen, weniger Einsätze

Straßlach-Dingharting - Dingharting - Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Dingharting machen die geringe Zahl an Einsätzen mit Übungen wett - um fit zu bleiben

Auf ein relativ ruhiges Jahr 2015 blickte der 1. Kommandant Martin Lambertz in seinem Tätigkeitsbericht zurück. 24 Mal wurde die Freiwillige Feuerwehr Dingharting zu Hilfeleistungen gerufen; dabei wurden rund 150 Einsatzstunden abgeleistet. Überwiegend handelte es sich dabei um Technische Hilfeleistungen und Verkehrsabsicherung bei Unfällen und Veranstaltungen.

Rund ein Drittel der Einsätze fielen nach den schweren Stürmen im ersten Quartal an. Unzählige Bäume, die über die Straße gestürzt sind, mussten entfernt und die Gefahrenstellen abgesichert werden. Am 31. März wurde die Straße zum Deininger Weiher komplett gesperrt, nachdem immer wieder Bäume umzustürzen drohten und daher die Aufräumarbeiten aus Sicherheitsgründen abgebrochen werden mussten. Dabei fiel auf, dass sich mehrfach uneinsichtige Autofahrer eine Durchfahrtsmöglichkeit durch Entfernung der Absperrungen verschafften und damit nicht nur sich, sondern vor allem auch nachfolgende Verkehrsteilnehmern in große Gefahr brachten. Lambertz bedankte sich auch bei den Landwirten, die mit ihren Maschinen die Arbeit der Feuerwehr unterstützten.

Kreisbrandinspektor Walter Probst bedankte sich im Namen der Kreisbrandinspektion bei den Dinghartinger Floriansjüngern für ihre unermüdliche Einsatzbereitschaft und die hervorragende Zusammenarbeit. Er betonte, dass die Einsätze nahezu das ganze Spektrum des Aufgabenbereiches einer Feuerwehr abdeckten und sich die Dinghartinger, trotz der geringeren Zahl der Einsätze, durchaus mit den großen Feuerwehren im Landkreis messen können.

In rund 800 Übungsstunden machten sich die Aktiven fit für den Ernstfall. Hervorzuheben sind dabei zwei Gemeinschaftsübungen mit den Wehren aus Straßlach und Oberbiberg, bei denen unter realistischen Bedingungen die Brandbekämpfung auf einem großen Bauernhof und die Hilfeleistungen bei einem schweren Verkehrsunfall geübt wurden. Lambertz betonte, dass aufgrund der wenigen Einsätze die erforderliche Routine nur durch häufiges Üben gewonnen werden könne und forderte die Aktiven zur regelmäßigen Teilnahme an den Übungen auf.

Auch als Verein war die Feuerwehr Dingharting nicht untätig. Vorsitzender Moritz Leserer ließ das Vereinsgeschehen Revue passieren: Neben geselligen Veranstaltungen beteiligte sich der Verein auch am Volkstrauertag und an dem Kreisfeuerwehrtag des Landkreises München in Unterföhring.

Die Feuerwehr zählt derzeit 132 Mitglieder, wovon 34 aktiv sind. Zufriedene Gesichter gab es beim Bericht von Kassierer Lorenz Spindler, der von einem guten Finanzpolster berichtete.

Ehrungen/Beförderungen

Für aktiven Dienst wurden geehrt: 40 Jahre: Albert Bauer. 25 Jahre: Frank Horn, Christian Killer. Befördert wurden: Zum Feuerwehrmann: Sebastian Praml, zum Hauptfeuerwehrmann: Peter Eberl jun., Christian Killer, zum Oberlöschmeister: Markus Bucher, Martin Lambertz.

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