Wo sind die Jungs? Die Sieben mit den besten Abi-Noten: (hinten v.l.) Simona Tiedtke, Sophie Levantovski, Melanie Li und Anna-Julia Fejer (alle 1,0) mit Melanie Malek, Theresa Stemmler, Eva Nürnberger (alle 1,1). Foto: Sab

Vier Mädels erreichen die 1,0

Kirchheim - Das Büffeln hat ein Ende: 107 Abiturienten des Kirchheimer Gymnasiums dürfen ihren Abschluss feiern. Gleich vier Mal gab es die Traumnote 1,0.

Die Spannung in der Aula war am Freitagmittag zum Greifen, als Oberstufenbetreuerin Gabriele Brandmeier das Notenblatt verteilte. Einige zappelten vor Aufregung auf ihren Stühlen, andere blieben ganz gelassen. „Mit 2,17 haben wir einen super Durchschnitt und alleine elf Schüler dürfen sich über einen Schnitt von 1,2 und besser freuen“, verkündete Brandmeier.

Die Vier Besten, allesamt Mädchen, verabschieden sich mit der Traumnote 1,0 von der Schule, Anna-Julia Fejer und Melanie Li erreichten 873 Punkte. „Ich war mir sicher, dass ich die 1,0 schaffe und muss zugeben, dass ich nicht so viel gelernt habe“, sagt die 18-jährige Li. Nach einer Woche Urlaub tritt sie ein Praktikum im Deutschen Herzzentrum an, ab Oktober geht’s ins Medizin-Studium.

Anna-Julia Fejer (18) steht kurz vor dem Abflug nach Namibia, wo sie sich auf zwei Monate Sozialarbeit freut, zum Wintersemester bewirbt sie sich fürs Jura-Studium.

„Ich habe schon ganz schön viel gelernt und mich zum Schluss hin ziemlich fertig gemacht“, erzählt Sophie Levantovsky: „Ich habe die Note erhofft und bin überglücklich“, freut sich die 18-Jährige, die Bio-Chemie an der TU München studierten will.

Die 1,0 erreichte auch Simona Tiedtke (18), die ebenfalls ins Medizin-Studium strebt. „Aber ich habe noch keinen konkreten Plan, was nun unmittelbar bis dahin folgt.“ Weitere drei junge Frauen, nämlich Melinda Malek, Theresa Stemmler und Eva Nürnberger, dürfen sich über die Note 1,1 freuen, zweien fehlen nur drei Punkte zur 1,0, und deshalb „gehen wir in die Nachprüfung. Wir versuchen’s“, geben sich Melinda und Theresa zuversichtlich.

Dass Tränen der Freude und der Enttäuschung nahe beisammen liegen mussten leider neun Abiturienten erfahren, sie schafften die Hochschulreife nicht auf Anhieb. Sie werden alle in die Nachprüfung gehen und Gabriele Brandmeier ist sich sicher, „die haben alle Super Chancen, dass sie es doch noch schaffen“. Sabina Brosch

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