Vize-Meisterschaft soll für Schwung in der Rückrunde sorgen

- Hachings B-Junioren scheitern in der Halle erst im Finale

Unterhaching (um) - Wenig trainiert, um so mehr erreicht haben die B-Junioren der SpVgg Unterhaching bei den Bayerischen Hallenfußballmeisterschaften in Landshut: Nach nur drei Übungsstunden belegte das Team von Peter Faber überraschend den zweiten Platz. Im Finale mussten sich die Hachinger dem TSV 1860 München nur knapp mit 0:1 geschlagen geben.

"Wir haben uns wesentlich weniger ausgerechnet, es war schließlich das einzige Hallenturnier, das wir in diesem Winter spielen", wunderte sich Faber über den Erfolg. Zu Beginn sah es allerdings alles andere als rosig aus für die SpVgg: Im ersten Gruppenspiel gegen den späteren Sieger 1860 gingen sie mit 0:4 baden. "Aber dann haben wir uns von Spiel zu Spiel gesteigert", lobte Faber. Der Aufwärtstrend bescherte seinem Team zunächst zwei Siege in der Vorrunde, ein 2:1 gegen den 1. FC Nürnberg (Torschützen: Slaven Jokic und Benis Yilmaz) und ein 1:0 gegen Ruhmannsfelden (Tor: Hakan Özdemir). Das bedeutete den zweiten Gruppenplatz und damit die Teilnahme am Halbfinale, wo die hoch eingeschätze SpVgg Greuther Fürth wartete. Doch die Hachinger legten noch einmal zu und siegten durch Treffer von Özdemir, Alexander Zdera und Michael Niggl mit 3:1.

Im Finale traf das Faber-Team erneut auf denNachwuchs der Löwen und diesmal zog es sich wesentlich besser aus der Affäre. Erst als Murat Yildiz kurz vor Schluss eine Zeitstrafe kassierte, gelang den Münchnern der Siegtreffer. "Davor war es sehr ausgeglichen, auch wir hatten unsere Chancen", so Faber, der aber auch gestand: "Sechzig war über das ganze Turnier gesehen die beste Mannschaft."

Für die Fortsetzung der Regionalliga-Saison nahm Faber einige positive Erkenntnisse mit, zum Beispiel jene, dass seine Mannschaft das Fehlen der angeschlagenen Leistungsträger Christopher Reitter, Alexander Schiller, Jürgen Pfennig und Johannes Polster gut kompensierte. "Unser 20-Mann-Kader ist gleichmäßig stark besetzt", schloss Faber daraus. Durch den zweiten Platz erhofft er sich darüber hinaus "auf Schwung für die Vorbereitung." Den kann sein Team gut gebrauchen, denn in der Rückrunde gilt es, den derzeitigen Abstiegsplatz zu verlassen.

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