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Der Borkenkäfer hat an der Uhlandstraße in Ottobrunn ganze Arbeit geleistet.

Borkenkäfer wütet

20 Fichten gefällt

Ottobrunn - Adam Weinert wollte seinen Augen nicht trauen: Plötzlich stehen kaum mehr Bäume vor dem Fenster seines Hauses an der Uhlandstraße in Ottobrunn. „Zu unserem Entsetzen wurde fast das ganze Wäldchen abgeholzt“, sagt er.

Rund 20 Stämme. Und es war genau dieses Wäldchen zwischen Uhlandstraße und dem Karl-Valentin-Weg, das den Weinerts vor ihrer Haustür so gefallen hat. Außerdem „mussten wir so viel erdulden“, klagt Adam Weinert. Den Baulärm zur Errichtung des Gymnasiums in unmittelbarer Nähe, die Arbeiten zum Fernwärme-Ausbau und nun noch die Rodung. „Ein großer Verhau“, nennt Weinert den Zustand. „Das ist kein schöner Anblick.“ 

Auch bei BVO-Gemeinderätin Erika Aulenbach kamen Klagen und Fragen bezüglich der Fällarbeiten an. Darum fragte sie in der Gemeinderatssitzung nach, was es mit der Abholzung auf sich habe. Die Antwort von Bürgermeister Thomas Loderer (CSU) war kurz und knapp: „Der Borkenkäfer.“ Der habe den Fichten arg zugesetzt, viele wurden krank, starben ab und liefen Gefahr zu kippen. nine

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