Rund kickt gut: Die Weltmeister Benno und Jonas Timmermann mit ihren Fußball-Robotern. Foto: förtsch

Den Weltmeistern auf der Spur

Garching - Der Robotics-Wettbewerb für Schulmannschaften aus ganz Bayern hat schon gute Tradition am Garchinger Forschungscampus der Technischen Universität München (TUM).

Den jungen Gästen wurde im großen Hörsaal der Fakultät für Maschinenbau die Faszination der Technik vermittelt.

Basis der Roboter, die Schulteams mit zehn bis 15 Jahre alten Schülern bauten, sind die beiden Lego-Bausätze RCX und NXT. Daraus entstanden nicht nur optisch unterschiedliche Roboter, sondern solche die sich vor allem in der Programmierung unterschieden.

Auf dem Parcours mit zehn Hindernissen blieb den 28 Schülerteams aus ganz Bayern dann nur noch samt den Maskottchen die Hoffnung, dass ihr denkendes Minifahrzeug möglichst viele der Kurven, Steigungen oder Tunnel schafft.

Die Königsdisziplin war heuer das Überraschungshindernis, an dem die Roboter umdrehen und nach Schaltung einer Weiche weiter den Weg finden mussten. Fähigkeiten für diese komplizierte Aufgabe mussten die Mannschaften in den Stunden vor dem Wettkampf in einem Kampf gegen die Zeit neu dazu programmieren.

„Der Wettbewerb soll zeigen, dass Informatik und Robotik sehr spannend ist“, beschreibt TUM-Pressereferentin Miriam Voß das primäre Ziel der Konkurrenz. Aus den vergangenen Jahren gibt es mehrere Beispiele von Schülern, die nach dem Wettbewerb und dem gemeisterten Abitur am Lehrstuhl für Robotermechanik ein Studium begonnen haben.

Als zusätzliche Motivation für diesen Weg kamen heuer Benno und Jonas Timmermann nach Garching. Die Brüder, 17 und 19 Jahre alt, aus dem schwäbischen Weißenhorn, demonstrierten ihre Technik, mit der sie die RoboCup-Weltmeisterschaft gewonnen haben. Die Timmermanns waren nur ein Teil des recht umfangreichen Rahmenprogramms, in dem die Könner ihre Tricks zeigten und alle Besucher sich selbst an Robotern versuchen durften.

Auf den Spuren der Weltmeister wandelten die Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums aus München, die mit ihrem Team „Jump Out Of The Window“ gewannen. Dahinter folgten „King Spring“ aus Königsbrunn und „Electronics“ aus Tegernsee.

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