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Echte Publikumslieblinge sind die beiden Prinzenpaare der Kirchheimer „Kirnarra“, Felix I. und Jenni I. sowie (hinten) Sebastian II. und Irene I. Auch die Tänzerinnen überzeugen bei der Inthronisation im Bürgersaal in Haar. 

Wenig Vorbereitung, viel Applaus

Lange hat die „Kirnarra“ Kirchheim nach einem Prinzenpaar gesucht. Wie gut Sebastian II. und Irene I. harmonieren, hat sich bei der Inthronisation gezeigt.

Kirchheim– Ende gut, alles gut. Lange hatte die „Kirnarra“ Kirchheim nach einem Prinzenpaar gesucht – und es erst kurz vor Beginn der Faschingssaison gefunden. Ein Glücksgriff dennoch, wie sich jetzt bei der Inthronisation imFestsaal des Haarer Bürgerhauses zeigte.

Die Kinder in Kirchheim und Umgebung werden von Felix I. (11) regiert. Er kommt wie seine Prinzessin Jenni I. (12), mit der er schon seit Kindertagen befreundet ist, aus Kirchheim-Heimstetten. Jenni tanzt seit mehreren Jahren bei der „Kirnarra“. Das frisch inthronisierte Kinderprinzenpaar begrüßte das Publikum selbstbewusst mit einer flotten Rede – und tanzte anschließend den Prinzenwalzer. Insgesamt 35 Kinder und Jugendliche begleiten das Kinderprinzenpaar durch den kurzen Fasching. Gemeinsam sorgten sie für einen „temperamentvollen und vielfältigen Faschingsauftakt in funkelnden Kostümen“, meldet die „Kirnarra“. Das Programm reichte von der Gardepolka bis hin zum Showtanz mit den „Wildcats“ („Little Dancers“), einen im „Regen“ fröhlich tanzenden Kinderprinzenpaar, und den „Blue Diamonds“, deren Tanzeinlage von Gemeinschaft und Zusammenhalt handelte.

Im zweiten Teil des Abends krönte „Kirnarra“-Präsident Toni Hauck das Prinzenpaar Sebastian II. und Irene I. Nach ihnen war lange gesucht worden. Erst Mitte Oktober war der Verein fündig geworden und so fiel die Vorbereitungszeit knapp aus. „Die beiden sind leidenschaftliche Tänzer und haben ihren Walzer selbst einstudiert. Das hat die Sache für uns natürlich wesentlich erleichtert“, sagte Hauck. Und mit einem Schmunzeln fügte er hinzu: „Jetzt müssen wir dem Sebastian nur noch etwas Bairisch beibringen.“ Sebastian Fischer (33) kommt ursprünglich aus Chemnitz. Während seine Lebensgefährtin Irene Pricha (31) in München geboren und in Heimstetten aufgewachsen ist. Von den Tanzkünsten des Prinzenpaares konnten sich die rund 400 Gäste überzeugen: Zum romantischen Song „Julian“ schwebten die beiden im Walzerschritt über das Parkett. Und als Zugabe gab es einen Quickstep obendrauf.

Die Prinzengarde zeigte zu irischen Klängen ihre Choreografie mit sehr vielen klassischen Polka-Elementen. Die Variété-Gruppe „Sister Act“ tanzte in unterschiedlichen Kostümen zu Musical-Melodien. Die „Teen Angels“ zeigten dank vieler Hebefiguren ihr tänzerisches und akrobatisches Können und versetzten die Ballbesucher ins Staunen. Zu guter Letzt forderten die neu zusammengesetzten „Crazy Devils“ das Publikum zum temperamentvollen und leidenschaftlichen „Teufelstanz“ auf.  mm

Der festliche Galaball

der „Kirnarra“ findet am Samstag, 27. Januar, im Bürgersaal Haar statt. Mit dabei sind die „Wild-West-Girls“. Zum Tanz spielt die Band „Lets Dance“. Beginn ist um 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr. Karten gibt es für Nichtmitglieder für 16 Euro. Mitglieder zahlen elf Euro. Tischreservierung ist möglich, unter Reservierungen@kirnarra.de. Angemessene Abendgarderobe erbeten.

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