Werner Berg sorgt mit "Olifant Island" für Überraschung

- Taufkirchner Gespann fliegt von außen heran zum Sieg

GTEXT=Taufkirchen/Daglfing - Für die Überraschung des Abends sorgte auf der Trabrennbahn in Daglfing der Taufkirchner Olifant Island (Werner Berg). Der "Zacherlhofer" ging dabei, trotz einer aktuellen starken Vorstellung, als 109:10-Außenseiter ins Rennen und lag zunächst im hinteren Drittel des Feldes an der Innenkante. Vorne machte derweil Azogazo mit dem Aschheimer Alp Terlikciogullari die Pace vor demnach halber Strecke in der Todesspur aufziehenden Florenzo As (Conrad Lugauer) und der dahinter außen lauernden Ariane Hanover (Georg Frick). Nahezu unverändert ging es in den Schlussbogen, wo der Sauerlacher Mon Seigneur (Jochen Haide) angriff und Edelstein (Max Lehmer) zurückfiel. Dadurch tat sich für den Taufkirchner die heiß ersehnte Lücke zum Angriff auf, der im Schlussbogen ganz nach außen dirigiert wurde, und sich in vierter Spur in den Endkampf einschaltete. In Eineinhalb Längen Vorsprung der Distanz kämpften Azogazo, Florenzo As, der für den Straßlacher Lorenz Spindler laufende Stratos (John O`Hanlon), Ariane Hanover und der ganz außen mit kapitalem Speed heranfliegende Olifant Island um den Sieg. Während Ariane Hanover den möglichen zweiten Rang versprang, stürmte der Berg-Schützling in sehenswerter Manier am Feld vorbei und wies Stratos und Mon Seigneur mit zweieinhalb Längen Vorsprung in 1.18,4 über die Mitteldistanz noch deutlich in die Schranken.

Hans Springer

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