Willi Hackl gegen weiteren Straßenbau

- Putzbrunn (sti) - Eine Verschnaufpause in der Verkehrs- und Baupolitik empfiehlt FDP-Bürgermeisterkandidat Willi Hackl Putzbrunn. Er ist gegen die Fortführung der Umgehungsstraße. Die vorhandene hat den Ort seiner Meinung nach ausreichend entlastet. Auf einer Veranstaltung im Bürgerhaus, zu der auch der Bundestagsabgeordnete Martin Zeil (FDP) nach Putzbrunn kam, setzte sich Hackl kritisch mit den Vorschlägen von CSU und SPD auseinander. Er sieht beide Parteien in einer "Großen Koalition" in der Verkehrspolitik, wie der Beschluss des Gemeinderates für ein Gutachten zur Ottostraße zeige.<BR>

Der Widerspruch von Helmut Krüger (SPD), der wie die Gemeinderäte Anton Krist und Volker Rentschler vorbeischaute, war vorprogrammiert. Krüger verwies auf die unterschiedlichen Zielsetzungen im Gutachten. Hackl dagegen schließt nicht aus, dass das Gutachten eine Verlängerung der Ottobrunner Ottostraße nach Putzbrunn positiv beurteilt.<P>Ein Augenmerk möchte Hackl auf die Senioren legen. Gespräche mit den Bewohnern im Betreuten Wohnen hätten ihm gezeigt, das es für die Gemeinde dort Handlungsbedarf gibt. Die Bewohner äußerten den Wunsch, dass sich die Gemeinde mehr um ihre Belange kümmert. Auf die Tagesordnung möchte Willi Hackl das Thema Betreutes Wohnen zu Hause setzen. Um den in seinen Augen schleppenden Verkauf der Wohnungen des Betreuten Wohnens zu forcieren, seien Veränderungen in der Geschäftsstrategie notwendig.<P>Hackl spricht sich gegen die Aufnahme von Krediten aus und fordert eine solide Haushaltsführung. Deutlich spricht sich der 52-Jährige für den Bau eines neuen Bürgerhauses aus. Aber das brauche Zeit - daher möchte er das jetzige Bürgerhaus dort sanieren, wo es dringend nötig ist.<P>

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