Heftige Explosion in Wohnhaus: Foto zeigt Ausmaß der Katastrophe - Mann und Kind weiter verschüttet

Heftige Explosion in Wohnhaus: Foto zeigt Ausmaß der Katastrophe - Mann und Kind weiter verschüttet
Grün und blau könnte sich Margarethe Strobl über den Warnstreik ärgern. Foto: big

„Wir tragen eine hohe Verantwortung“

Grünwald - Durch die Lautsprecher am Derbolfinger Platz in Grünwald dröhnte gestern der Hinweis auf den Streik am Freitag, der den ganzen Tag andauern soll.

Der Betreiber das Kiosks an der Endhaltestelle, Bashi Uriakhel (64), hört die Nachricht viele Male. Im Hintergrund summt die elektische Heizung, die viel Strom frisst. „Das Wintergeschäft ist nicht besonders, und dann auch noch das, aber was soll’s?“, winkt Uriakhel ab. Der Kiosk bleibt am Streiktag geschlossen. Es führt für ihn kein Weg nach Grünwald. Denn die Tram 25 verkehrt nicht, und auch die Strecke über Höllriegelskreuth (S 7) bleibt dem Betreiber verwehrt, da die Busse nicht wie sonst die Isar überqueren.

„Stocksauer“ über den zweiten Warnstreik innerhalb kurzer Zeit ist Margarethe Strobl (77), die in München-Harlaching wohnt und jeden zweiten Tag eine Verwandte im Altenheim in Unterhaching besucht. Zu diesem Zweck benutzt sie für gewöhnlich die Tram 25 und anschließend den Bus. Gerade auf die Rentner ohne Auto habe man es abgesehen, was sie für unsozial, ja für eine „Schweinerei“ hält. „Soll ich vielleicht mit dem Taxi fahren? So viel Geld habe ich auch wieder nicht“, wehrt die Rentnerin ab, die sich grün und blau ärgern könnte. Wenigstens besäßen ihre Enkel beide Autos, um ihre Arbeitsstellen aufsuchen zu können.

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