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Schon wieder im Terminkalender aufgenommen ist das „White Dinner“. Es sei „fest gesetzt“, sagt Bürgermeisterin Gabriele Müller. 

Das „Zamma“ soll weiterleben

Ein großer Erfolg war das „Zamma“-Festival in Haar. Einige der Aktionen soll es jetzt häufiger geben.

HaarMit rund 23 000 Besuchern beim „Zamma“-Festival, die an 60 unterschiedlichen Veranstaltungen mit 300 Aktiven teilgenommen haben, zog Bürgermeisterin Gabriele Müller (SPD) eine durchweg positive Bilanz. Was dies alles die Gemeinde gekostet hat, konnte sie auf Nachfrage von Alois Rath (CSU) nicht sagen, nicht alle Belege seien eingereicht und abgerechnet. Auf Antrag der SPD-Fraktion sollen einige gelungene Aktionen fortgeführt werden.

Wie Alexander Zill (SPD) sagte, soll die Verwaltung überprüfen, welche Aktionen und Veranstaltungen sinnvoll fortgesetzt oder wiederholt werden können. „Dafür sollten wir dann auch die entsprechenden Mittel in den Haushalt für die Folgejahre einstellen“, sagte Zill. Aus Sicht von Müller ist auf alle Fälle das „White Dinner“ bereits gesetzt, „das wollen alle wieder, da werde ich ständig drauf angesprochen“. Müller ergänzte, dass sich auch der Bezirk finanziell beteiligen werde, wenn sich die Gemeinde engagiere.

Die CSU-Fraktion unterstützt die Idee, einzelne „Zamma“-Aktionen noch einmal stattfinden zu lassen. „Aber es muss bitte ja nicht alles nur vor dem Rathaus stattfinden, sondern auch in den verschiedenen Ortsteilen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, das White Dinner jedes Mal woanders zu machen, ebenso das Feuerwerk“, schlug Thomas Reichel (CSU) vor. Werner Kozlik (Grüne) wollte wissen, ob es Rückmeldungen der Vereine gegeben habe. Thomas Fäth (SPD), der mit in der „Zamma“-Organisation saß, sagte: „Im Nachgang höre ich nur positive Meldungen, obgleich es für einige Vereine schon nahe an der Belastungsgrenze war.“

Ton van Lier (FWG) warnte vor einer bloßen Wiederholung: „Auch wenn alle begeistert waren und jeder ,Zamma’ toll fand – wenn etwas sehr erfolgreich und schön war, sollte man es nicht sofort und am Ende noch identisch wiederholen. Für einige Vereine war es fast zu viel, hier müssen also bitte vorab intensive Gespräche geführt werden.“

Dennoch nahm der Haarer Gemeinderat den Antrag der Sozialdemokraten einstimmig an, die Verwaltung ist am Zug.  bb

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