Hat sich zum gefährlichen Stürmer entwickelt: Unterhachings Robert Zillner (rotes Trikot). foto: archiv robert brouczek

Zillner sorgt gehörig für Furore

Unterhaching - Robert Zillner sorgt auf seiner neuen Position als Stürmer für Furore. Am Dienstag (19 Uhr) gegen Holstein Kiel baut die SpVgg Unterhaching auf die Offensivstärke des 24-Jährigen.

Es gibt erstaunliche Parallelen zwischen Zillner und Torjäger Anton Fink, der gerade zum Karlsruher SC gewechselt ist. Auch der kleine Angreifer Fink kam vor einem Jahr als Mittelfeldspieler, wurde von Trainer Ralph Hasenhüttl zum Angreifer umgeschult und bewies mit einer sensationellen Saison als Torschützenkönig, dass die Entscheidung richtig war. Seit zwei Spielen tummelt sich nun auch Zillner in vorderster Front, obwohl er bisher schon im linken Mittelfeld zu den auffälligsten Akteuren der Liga gehörte. Der Erfolg gibt Hasenhüttl einmal mehr Recht: Ein Tor und zwei Vorlagen gehen auf Zillners Konto. „Er wird noch sehr viele Tore für uns schießen“, glaubt Hasenhüttl. Acht waren es schon vergangene Saison – noch als Mittelfeldspieler. „Er hat die neue Position angenommen, das ist wichtig. Aber er wird noch mehr hineinwachsen.“

Die nächste Parallele: Neben Fink war Zillner im Sommer von anderen Klubs umworben, Bundesliga-Aufsteiger SC Freiburg war lange an ihm dran. Diesmal zerschlug sich ein Wechsel noch – doch wie bei Fink dürfte die SpVgg nach der Saison in der glücklichen Lage sein, für Zillner (Vertrag bis 2011) eine stattliche Ablöse zu kassieren, damit aber auch einen der Leistungsträger zu verlieren. „Er ist ein Ausrufezeichen in der Liga und gehört sicher zu den offensivstärksten Spielern“, adelt Hasenhüttl den gebürtigen Passauer, der 2005 zur SpVgg kam und in den beiden vergangenen Jahren 40 Einsätze hatte.

Zillner, Schweinsteiger, Balkan – die Offensivkräfte treffen. Zuletzt auch Sebastian Mitterhuber, der ebenfalls schon zwei Saisontore auf dem Konto hat. Wenig Sorgen also für Hasenhüttl auch vor dem heutigen Vergleich mit dem finanziell gut ausgestatteten Liga-Neuling Holstein Kiel. „Die Jungs da vorne haben das gut gemacht“, so der Coach, der deswegen nach dem Motto „never change a winning team“ die siegreiche Elf von Dortmund spielen lässt. Das heißt, dass für Thomas Rathgeber nach abgelaufener Rotsperre nur ein Platz auf der Ersatzbank bleibt. In der Abwehr bleibt Thorsten Schulz trotz seiner schlimmen Platzwunde im Team, die Ärzte gaben Grünes Licht für einen Einsatz.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Manfred Bialucha (✝80): Zwei Landräten treu gedient
Im Landratsamt schätzte man ihn für seinen Intellekt, privat liebte er seine Familie, Natur, Literatur und Musik. Manfred Bialucha aus Unterschleißheim ist mit 80 Jahren …
Manfred Bialucha (✝80): Zwei Landräten treu gedient
Mann schlägt auf S-Bahn-Fahrgäste ein - als Polizist eingreift, dreht er erst richtig durch
Ein Mann hat in der S-Bahn vom Flughafen versucht, Reisende zu schlagen. In Unterschleißheim ging er auf die Polizei los. Eine ähnliche Situation eskalierte 2017 in …
Mann schlägt auf S-Bahn-Fahrgäste ein - als Polizist eingreift, dreht er erst richtig durch
Nach Schlägereien: Gemeinde verschärft Sicherheitsauflagen - Jetzt fällt beliebtes Johannifeuer ganz aus
Die Brunnthaler Burschen trauern um ihr beliebtes Johannifeuer. Doch nach einigen Vorfällen in den vergangenen Jahren sind heuer die Auflagen zu hoch.
Nach Schlägereien: Gemeinde verschärft Sicherheitsauflagen - Jetzt fällt beliebtes Johannifeuer ganz aus
Mercedes-Fahrer klebt Folie auf sein Auto - und muss jetzt hohe Strafe zahlen
Dass er seinen pompösen Mercedes-Geländewagen optisch aufhübschen wollte, musste ein 24-jähriger Münchner in Grünwald büßen.
Mercedes-Fahrer klebt Folie auf sein Auto - und muss jetzt hohe Strafe zahlen

Kommentare