Ottobrunn begrüßt Putzbrunn: (v.l.) CSU-Ortsvorsitzender Hubert Hawliczek, sein Vize Antonio-Bertram Martin, Vizebürgermeisterin Monika Modrow-Lange und Bürgermeister Thomas Loderer (r.) hießen den Bundestagskandidaten Florian Hahn willkommen. Foto: bro

Zwangloser erster Auftritt des frisch gekürten CSU-Bundestagskandi ...

Ottobrunn - Die Geburtswehen als frisch gekürter CSU-Bundestagskandidat hat Florian Hahn glücklich überstanden, und auch in Vatergefühlen kann der 34-jährige Putzbrunner jetzt schwelgen.

Vor zwei Wochen war seine Frau auf der Delegiertenversammlung in Unterschleißheim noch hochschwanger, nun dürfen sich beide über Sohn Leopold freuen. Entsprechend persönlich und zwanglos war die Rede bei seinem ersten öffentlichen Auftritt.

In den „Ratsstuben“ des Ottobrunner Wolf-Ferrari-Hauses hatten sich rund 30 CSU-Ortsverbandsmitglieder zum traditionellen Aschermittwoch-Fischessen versammelt. Ihnen gestand Hahn gut gelaunt, dass er nach einer Woche Haushüten wieder das Büro „herbeigesehnt“ habe und sich nun voller Eifer auf seine Arbeit stürzen werde.

Teile seiner rund 20-minütigen Rede widmete der neue Hoffnungsträger des CSU-Kreisverbands, der im Herbst den früheren Bundestagsabgeordneten und jetzigen bayerischen Finanzminister Georg Fahrenschon beerben soll, Gedanken an seine Kindheit, speziell darüber, wie er zur Politik gekommen war. Sein politisches Selbstverständnis umriss er mit den Worten: „Ich will für eine Politik werben, die für die ganze Familie da ist.“ Hahn bekannte sich zur sozialen Marktwirtschaft und geißelte die Politik der FDP als „neoliberalen Spekulationskapitalismus“, der eine Hauptschuld an der gegenwärtigen Weltwirtschaftskrise trage.

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