Deutliche Worte gegen Sterbehilfe

Zwei Pfarrerinnen neu im Amt

Ottobrunn - In der Evangelisch-Lutherischen Michaelskirche in Ottobrunn wurden Judith Metzger und Susanne Spinnler in einem Festgottesdienst von Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler zu Pfarrerinnen ordiniert.

Auch wenn beide demnächst in Mutterschutz gehen, so werden sie hoffentlich bald wieder ihrer Berufung und ihrem Beruf nachgehen, wünschte die Bischöfin, die auch die Festpredigt hielt. Dass die Bischöfin innerhalb eines halben Jahres bereits zum dritten Mal in die Michaelskirche komme, sei eine große Ehre, sagte Dekan Mathis Steinbauer: erst zum 50-jährigen Jubiläum der Kirche, dann zu einer Trauung und jetzt zur Ordination von zwei Pfarrerinnen. Auch Bürgermeister Günter Heyland aus Neubiberg sowie Ariane Wißmeier-Unverricht, die dritte Bürgermeisterin aus Ottobrunn, wollten die Ordination verfolgen.

In ihrer Predigt wünschte sich Bischöfin Breit-Keßler von den neuen Pfarrerinnen, dass sie achtsam sein sollen mit den ihnen anvertrauten Menschen. Sie fand deutliche Worte gegen die Sterbehilfe: Man solle den Menschen helfen, bis zum Ende ein würdiges und schmerzfreies Leben zu führen, das Leben aber als ein kostbares Geschenk betrachten. Den beiden frisch Ordinierten wurden eine Urkunde und ein Geschenk überreicht. Daran schloss sich ein Empfang im Gemeindesaal mit weiteren guten Wünschen und Geschenken an. Pfarrerin Judith Metzger, die ihre Vikariatszeit in Oberhaching verbrachte, wird als Springerin im Dekanat eingesetzt. Susanne Spinnler, die ihr Vikariat in Ottobrunn, Neubiberg und Hohenbrunn ableistete, wird in der Klinikseelsorge in Großhadern wirken. (eng)

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