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Sorgt sich: Charlotte Knobloch, die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern.

Nach Landtagswahlen

Knobloch fordert Anti-AfD-Konzept

Berlin - Angesichts der Erfolge der rechtspopulistischen Partei AfD bei den Landtagswahlen fordert die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, konkrete Gegenmaßnahmen von den etablierten Parteien.

„Ich erwarte von den demokratischen Parteien jetzt schleunigst ein nachhaltiges Konzept, wie dieser verheerende Trend gestoppt werden kann“, sagte Knobloch dem „Handelsblatt“ (Mittwoch). Mit dem Einzug in drei weitere Landtage erhalte die Alternative für Deutschland (AfD) noch mehr Aufmerksamkeit, finanzielle Mittel und eine größere Plattform für ihre „kruden“ Thesen.

„Dieser Wahltag war kein guter Tag für unser Land, in dem rassistische, völkisch-nationalistische, rechtsextreme und antisemitische Töne immer lauter und schriller werden“, sagte die frühere Präsidentin des Zentralrats der Juden. Zwar sei es in Deutschland bislang gelungen, den europaweit erkennbaren Trend zum Rechtspopulismus einzudämmen, doch habe sich dies mit der Flüchtlingskrise geändert.

dpa

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