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Insgesamt waren zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr sowie zwei Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr München im Einsatz.

Enormer Schaden

Feuer in Unterkunft für Bauarbeiter: Ermittler gehen von Brandstiftung aus  

In Allach kam es am Freitagmorgen aufgrund eines Wohnungsbrandes zu einem Großeinsatz der Feuerwehr. Nun ermittelt die Polizei

Update am 30. Juli 2018: Es war offenbar vorsätzliche Brandstiftung

Wie das Polizeipräsidium München am Montag bekanntgab, gehen die Ermittler von einer vorsätzlichen Brandlegung aus. Die Ermittlungen dauern an, der oder die möglichen Täter sind noch unbekannt.

Eine Nachbarin bemerkte gegen 9.30 Uhr den Brand in einer Arbeiterunterkunft und verständigte sofort die Feuerwehr. Ein Zimmer der Erdgeschoss-Wohnung stand bereits in Vollbrand, in zwei weiteren Zimmern brannte es ebenfalls. Die Flammen wurden von der Feuerwehr gelöscht. Das Erdgeschoss ist aufgrund der Hitze-, Ruß- und Rauchschäden derzeit unbewohnbar.

Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt. Bei dem Wohnanwesen handelt es sich um ein Zwei-Familien-Haus, das an ausländische Bauarbeiter vermittelt wird. Alle untergebrachten Arbeiter waren zur Brandzeit im Urlaub.

Erstmeldung am Freitag:

In Allach kam es am Freitagmorgen aufgrund eines vermeintlichen Dachstuhlbrands zu einem Großaufgebot der Feuerwehr. Vor Ort stellte sich jedoch bald heraus, dass nicht der Dachstuhl, sondern „ein Zimmer im Erdgeschoss des zweistöckigen Wohnhauses“ in Flammen stand, so die Feuerwehr. 

„Weil das Gebäude als Sammelunterkunft für Mitarbeiter einer Firma genutzt wird, gingen mehrere Atemschutztrupps zur Personensuche in das stark verrauchte Gebäude. Parallel wurde durch einen weiteren Atemschutztrupp die Brandbekämpfung eingeleitet“, so die Rettungskräfte. 

Insgesamt waren zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr sowie zwei Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr München im Einsatz.

Bald dann die Entwarnung: Im Gebäude waren keine Personen und das Feuer nach wenigen Minuten gelöscht. Insgesamt waren zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr sowie zwei Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr München im Einsatz. Der Sachschaden wird auf zirka 100.000 Euro geschätzt und der Einsatz für die Feuerwehr nach zwei Stunden beendet. Es wurden keine Personen bei diesem Einsatz verletzt.

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dk

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