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Hier befürchten die Anwohner ein Verkehrschaos: Rund um den Schulstandort müsse ein Verkehrskonzept her, fordern sie.

Zündstoff in Allach

Anwohner haben Bedenken wegen Schulneubau - das ist der Grund

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Der geplante Grundschulneubau an der Theodor-Fischer-Straße in Allach sorgt für Zündstoff bei den Anwohnern. Sie befürchten, dass die Straßen für den Verkehr nicht ausreichen und der Schulweg dadurch gefährlich wird. 

München - Mehr als 120 Bürger lockte der geplante Neubau der fünfzügigen Schule mit Sporthalle und Kinderhaus zum Erörterungstermin. Wie Matthias Beck vom Planungsreferat erläuterte, soll die vierte Grundschule im Viertel in zwei Lernhäusern untergebracht werden. Daneben wird eine Sporthalle mit einem Rasenspielfeld sowie am östlichen Ende des Areals ein Haus für Kinder entstehen. Ab 2021 sollen dort rund 660 Kinder unterrichtet werden.

Wie Bernd Schmiedlau vom Planungsreferat erklärte, seien die meisten Straßen in der Umgebung laut einem Gutachten leistungsfähig genug, um den zusätzlichen Verkehr aufzunehmen. Beck ergänzte, dass dies allerdings nicht für die Einmündung der Theodor-Fischer- in die Eversbuschstraße und für die Abzweigung des Pasinger Heuwegs von der Mühlangerstraße gelte: „Dort muss der Stadtrat über Maßnahmen diskutieren.“

Machen sich Sorgen um die Folgen: Axel Lintner, Gerda Eyban, Florian Eyban und Heinrich Forstpointner (v. li.).

Im Zuge des Schulbaus sollen die Theoder-Fischer-Straße und der Pasinger Heuweg verbreitert werden, allerdings nicht über die Grenzen des Baufeldes hinaus – einer der Hauptkritikpunkte der Anwohner. Im Bereich zwischen Stigl- und Eversbuschstraße sei die Theodor-Fischer-Straße sehr eng, sagte ein Anwohner. „Wenn dort zu den Stoßzeiten 150 anfahrende auf 150 abfahrende Autos treffen, geht dort gar nichts mehr.“

Dass die Schule durch eine Anpassung des Sprengels für die Kinder zu Fuß erreichbar sein wird, lässt die Anwohner nicht an weniger Verkehr glauben. Eine Mutter hielt entgegen: „Viele Straßen haben keinen Gehweg, die Stiglstraße hat nicht mal Licht.“ Sie würde ihr Kind dort im Winter nicht alleine gehen lassen.

„Ein schlüssiges Verkehrskonzept muss her“

Die Allacherin Gerda Eyben und ihr Sohn Florian fragen sich, wie der Bring- und Abholverkehr gestemmt werden soll. Ein anderer Allacher erinnerte daran, dass es aufgrund von außerschulischen Veranstaltungen nicht allein bei den Belastungen zu den Stoßzeiten bleibe. Heinrich Forstpointner glaubt, dass es dann auch zu einem Parkplatzproblem kommen wird.

„Ein schlüssiges Verkehrskonzept muss her“, forderte Anwohner Axel Lintner. „Und zwar, bevor dort die erste Klasse zur Schule geht.“ Notfalls will er dieses zusammen mit seinen Mitstreitern auch mit Hilfe eines Anwaltes einfordern. „Wir sind nicht gegen die Schule, aber wir wollen konkrete Antworten“, sagt Forstpointner. Die habe es bei der Erörterung aber nicht gegeben.

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