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„Ein absoluter Einzelfall“ ist laut Baureferat der Laternenmast, der durch ein Hausdach gebaut wurde.

Verwunderung auch beim Baureferat

Zoff um merkwürdige Laterne

München - Warum ein Mast am Haus eine Anwohnerin in Allach-Untermenzing stört und sogar im Baureferat für Verwunderung sorgt. 

Für Empörung in Allach-Untermenzing sorgte jüngst eine Straßenlaterne. Diese stand direkt auf dem schmalen Gehweg in einer ruhigen bewohnten Straße des Bezirks. Das Kuriose daran: Die Laterne war nicht freigestellt, wie üblich, sondern unmittelbar an einer Hauswand aufgestellt, die an den Gehweg grenzt. An der Wand entlang ragte der Lichtmast durch ein Loch im Dach des Hauses und leuchtete von dort aus. Eine Anwohnerin empörte sich: „Jedem anderen wird ein Anbau, der bis zur Grundstücksgrenze reicht, verwehrt und hier geht es sogar bis zum Gehweg!“, schrieb sie unserer Zeitung und fügte ein Foto der scheinbar mutwillig eingebauten Straßenlaterne bei.

Der kuriose Vorfall schien auch beim Baureferat München Verwunderung ausgelöst zu haben. Eine Pressesprecherin des Referats versicherte: „Einbauten wie dieser sind absolute Einzelfälle.“ In diesem Fall sei man erst informiert worden, als der Lichtmast bereits eingebaut war. „Unter größerem Aufwand wurde der Mast mittlerweile entfernt und versetzt“, so das Baureferat. „Die entstandenen Kosten trägt der Bauträger.“ Dieser wollte sich dazu nicht äußern.

skr

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